Am vergangenen Wochenende spielten in vier Fünfergruppen 20 Mannschaften um den Einzug in Hessens höchster Spielklasse.  Die Plätze 1 bis 4 gegen in die Zwischenrunde und der Gruppenletzte scheidet aus. Die wBJ der TSG hatte Glück und musste nicht ganz so weit fahren, um sich am  Austragungsort in Egelsbach dem Wettkampf gegen die Konkurrenten der SG Egelsbach, TV Hersfeld, TV Hüttenberg und TSG Münster zu stellen.

Im ersten Spiel traf man gleich auf die heimische SG Egelsbach und konnte das Spiel mit 9:4 für sich entscheiden.

Im darauffolgenden Spiel ging es gegen den TV Hersfeld ran. Die gegnerische Mannschaft war den TSG Mädels weit überlegen, doch rechnete man sich aus, durchaus mithalten zu können. Die Mädchen waren jedoch dermaßen aufgeregt, dass vieles gar nicht gelingen wollte. So kam es demnach zu vermehrten Fehlpässen und technischen Fehlern, die immer wieder den Gegner zu Tempogegenstößen einluden. Alsbald zeichnete sich ab, wer hier als Verlierer aus dem Spiel gehen wird. Mit einer 15:4-Klatsche endete schließlich das Spiel.

Im vorletzten Spiel gegen den favorisierten und späteren Gruppensieger TV Hüttenberg lief es dagegen schon besser. Hier machte die Mannschaft ihr stärkstes Turnierspiel. Im Angriff spielte die Mannschaft immer noch nicht auf ihrem eigentlichen Niveau, dafür gelang es ihr in der Abwehr ihr vorhandenes Potenzial unter Beweis zu stellen. So war es gelungen, den im gebundenen Angriff befindlichen Gegner das Spiel deutlich zu erschweren und ließ sich vom übermächtigen TV Hüttenberg „nur“ mit 19:11 schlagen.

Im letzten Spiel ging es dann gegen die ebenfalls nur gegen SG Egelsbach erfolgreiche Mannschaft der TSG Münster um die Wurst. So war klar vorgegeben worden, an die starke Abwehrleistung aus dem Vorspiel gg. Hüttenberg anzuknüpfen und im Angriff wesentlich effektiver zu werden. Doch von Beginn an lief wieder alles schief. Rein gar nichts wollte gelingen. Zwar hatte sich die Mannschaft viele Torchancen erarbeitet und kam vor dem Tor zum Abschluss, doch waren die hier erzielten Tor wegen Kreisspiel ungültig. Auch schlichen sich wieder viel zu häufig die technischen Fehler und Fehlpässe ein, die dem Gegner es ermöglichten, nach Ballgewinn durch Tempogegenstöße ein Tor nach dem anderen zu erzielen. Die Mädels wirkten sowohl geistig und physisch erschöpft, was allein schon an der fehlenden Ideenvielfalt im Angriff zu erkennen war. Als der Gegner sich dann uneinholbar abgesetzt hatte, ließ dann noch die Kampfbereitschaft nach, so dass sich die Bürgelerinnen deutlich gegen einen nicht wirklich besser aufgestellten Gegner mit  einem 3:17 geschlagen gab.

 

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