Im ersten Heimspiel der noch jungen Saison traf man auf die Mannschaft der HSG Oberhessen II, dass im letzten Spiel die Mannschaft des OFC geschlagen hatte. Man war also gewarnt, den Aufsteiger nicht zu unterschätzen.

 

Unsere Damen starteten wie die Feuerwehr in das Spiel und legten ein 7:3 vor. Der Vorsprung gab aber nicht die erhoffte Sicherheit. Insbesondere im Angriff agierte man zu unkonzentriert und ging fahrlässig mit den herausgespielten Torchancen um. Die Gäste aus der Wetterau kämpften sich wieder in das Spiel zurück (9:7). Mit einem 5:0-Lauf gelang es aber sich wieder abzusetzen (16:8). Dieser Vorsprung wurde dann auch mit in die Halbzeitpause genommen (17:19).

Auch die Anfangsphase im zweiten Durchgang gehörte wieder unseren Damen und mit einem erneuten 5:0-Lauf baute man den Vorsprung auf 13 Tore aus (22:9). Eine Vorentscheidung war gefallen. Trainer Kaiser gab nun allen Spielerinnen Einsatzzeiten. Hierdurch ging Anfangs jedoch der Spielfluss verloren und in der Abwehr fehlte die Abstimmung. Oberhessen verkürzte nun mit 5 Toren in Folge den Rückstand (22:13), ohne jedoch dem Spiel eine Wende geben zu können. In der Folgezeit standen unsere Damen wieder sicherer in der Abwehr und konnten das Zusammenspiel zwischen den gegnerischen Halben und der Kreisläuferin erfolgreich unterbinden. In dieser Phase erwies sich auch Franziska Schäfer im Tor als sicherer Rückhalt. Die Ballgewinne wurden von unserer Mannschaft zu schnellen Kontern genutzt, jedoch war man im Abschluss erneut zu unkonzentriert. Dies blieb jedoch ohne Folgen, da die Abwehrarbeit nicht vernachlässigt wurde. Am Ende konnte man einen ungefährteten Heimsieg bejubeln.

 

Trainer Kaiser nach dem Spiel: „Mit der Abwehr war ich zufrieden, denn wir haben das Zusammenspiel zwischen dem gegnerischen Rückraum und der Kreisläuferin sehr gut unterbunden. Im Angriff muss ich einzig die Chancenverwertung bemängeln. Wir haben uns eine Menge Torchancen erspielt, aber zu viele 100%ige Torchancen liegen gelassen. In der kommenden Wochen wartet mit der HSG Maintal eine schwere Aufgabe. Die Maintalerinnen sind ebenfalls erfolgreich in die Runde gestartet und verfügen über junge, hungrige Mannschaft, die ebenfalls ein wichtiges Wort bei der Vergabe der Aufstiegsplätze mitreden will. Hier müssen wir 60 Minuten hoch konzentriert auftreten und unsere Torchancen konsequent nutzen. Aber auch die Tagesform wird ein wichtiger Faktor sein. Die Mannschaft die zuerst die Nervosität ablegt und zu ihrem Spiel findet, kann sich eine berechtigte Siegeschance ausrechnen.“


TSG: Rieth, Schäfer; Berends (1), Bernier (4/1), Dertinger, Hellstern (1), Hoffmann (1), Kaufhold (6), Lipps, Mastroserio (2), Memovic (4), C.Schmitt (2), M. Schmitt (3), Tremmel (1).

 

7-Meter:     TSG = 3/1 | HSG = 5/3

Zeitstrafen: TSG = 1   | HSG = 0

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