Zum Spiel passt ein Zitat eines berühmten Sportlers (Oliver Kahn): „Was ist Glück? Glück muss man sich erarbeiten“! Das haben unsere II. Damen am frühen Samstag Abend, in Götzenhain im wörtlichen Sinn gemacht. Sie haben sich das Glück nicht nur erarbeiten, nein, sie haben es zu ihren Gunsten erzwungen. In einem heiß umkämpften Spiel setzten sich unsere Damen II letztendlich mit 24:20 (10:8) glücklich, aber nicht unverdient durch und konnten im sechsten Spiel, den sechsten Sieg erringen.

Wenn man das Spiel in knappen Worten beschreiben will, so ist das ganz einfach möglich: „5 starke Minute zu Beginn, dazwischen viel Kampf und 5 starke Minuten zum Ende“. Hoch motiviert gingen unsere Damen in das Spiel und konnten sich eine 3-Tore-Führung erarbeiten (3:6). Danach agierte man aber im Angriff zu überhastet und in der Abwehr war man phasenweise zu unkonzentriert, so dass die Gastgeberinnen ausgleichen konnten (8:8). Mit einem Kraftakt gelang es unserer Mannschaft aber wieder, sich bis zur Pause mit zwei Toren abzusetzen (8:10).

Die zweite Halbzeit war bis in die Schlussphase hinein ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidende Vorteile erspielen. Beide Seiten hatten zwar die Chancen, sich abzusetzen, aber keinem war das Glück holt. Den Zuschauern in der Halle wurde ein spannendes Spiel  geboten. Hier ein großes Danke Schön an unsere zahlreichen Fans, die das Auswärtsspiel lautstark in ein Heimspiel verwandelten. Das Pendel zu Gunsten unserer Mannschaft, sollte erst in den letzten Minuten ausschlagen. Hier bewies insbesondere Vannesa Hellstern Nervenstärke und nutze alle ihre Torchancen. Dreimal in Folge netzte sie ein und brachte ihre Mannschaft auf die Siegesstraße. Die gegnerische Mannschaft versuchte zwar nochmal mit einer offenen Abwehr ihr Heil, aber unsere Damen ließen sich nicht mehr vom eingeschlagenen Weg abbringen und konnte auch dieses Spiel für sich entscheiden.

Trainer Kaiser nach dem Spiel: „Hut ab vor der Mannschaft. Sie hat sich in keiner Phase des Spiels hängenlassen und immer an den Sieg geglaubt. Besonders in den engen Spielen hat sich die Mannschaft weiterentwickelt. Dieses Spiel hätten wir in den letzen Saison noch verloren. Es war von beiden Seiten in sehr intensives Spiel, in dem wir zum Ende abgeklärter gespielt haben. Wahnsinn, wie kaltschnäuzig Vanessa Hellstern am Ende ihre Torchancen genutzt hat. Vielen Dank auch an unseren Medizinmann Thomas Dehmer, der uns bereits in der Vorbereitungszeit, als Physio betreute.“

Am kommenden Wochenende steht nun das Schlagerspiel, der beiden noch ungeschlagenen Mannschaften an. Dann stellt sich die HSG Neu-Isenburg/Zeppelinheim in der Sportfabrik vor. Die HSG verfügt über eine gut eingespielte Mannschaft, die jeden Gegner in der A-Klasse schlagen kann. Hier wird neben dem Können, vor allem die Tagesform entscheidend sein. Die II. Damen hoffen erneut auf eine lautstarke Unterstützung ihrer Fans und Freunde.

TSG: Rieth, Schäfer; Berends (3), Benier (5/3), Hellstern (3), L. Hof, Hoffmann (2), Mastroserio (3), Memovic (4), Oliger, Sattler, C. Schmitt (2), M. Schmitt (2).

7-Meter: TSG 3/3 – HSV 4/5
Zeitstrafen: TSG 2 – HSV 3

Zuschauer: ca 50, davon mindestens 30 von der TSG

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