Nach dem 31:27 (13:15) gegen den TV Langenselbold und nun 10:0 Punkten aus den letzten 5 Spielen, schließen die Damen I die Hinrunde mit 18:4 auf Platz 2 ab. Damit liegt man weiterhin 3 Punkte hinter dem Spitzenreiter aus Kirchzell, auf die man noch in der Rückrunde in der heimischen Sportfabrik trifft.  

Nach einer suboptimalen Trainingswoche und mit einem dezimierten Kader ging es im Heimspiel gegen die Selbolder Damen. Bei den Verletzten/Kranken Lisa Kaiser, Anna Hoffmann und Marlene Winter stand schon Ende der Woche fest, dass es für einen Einsatz nicht reicht.

Beim Warmmachen signalisierte dann noch die angeschlagene Sonja Müller, dass ein Einsatz nicht möglich ist und auch für Merit Specht reichte es nur zu einem Kurzeinsatz. Die TSG-Damen kamen eigentlich die komplette erste Hälfte überhaupt nicht ins Spiel. In der Abwehr bekam man keinen Zugriff auf den Gegner. Die erfahrene Karoline Ruppert konnte schalten und walten und setzte auch ihre Mitspielerinnen gekonnt ein. Auch die erst 15-Jährige Auswahlspielerinn Anika Hampel bekam man nicht in den Griff. So musste auch recht früh die erste Auszeit genommen werden und auch die Abwehr musste umgestellt werden. Das nicht vorhandene Abwehrspiel spiegelte sich dann auch in Unsicherheit im Angriffsspiel wieder. So lief man in der ersten Hälfte von Anfang an einem Rückstand hinterher, der zeitweise bis 4 Tore betrug und man konnte froh sein, mit nur einem 2 Tore Rückstand in die Pause zu gehen.

Angeführt von dem TSG-Duo Kirschig/Kopp startete man dann zu Beginn die Aufholjagd. Mit einem 7:2-Lauf in der zweiten Halbzeit konnte man beim 17:17 das erste Mal ausgleichen und auch mit 20:17 in Führung gehen. Wer nun allerdings dachte, dass dies nötige Sicherheit bringen sollte, sah sich getäuscht.  Die Gäste aus Langenselbold steckten auch zu keiner Zeit auf und konnten selbst 10 Minuten vor Schluss wieder mit 2 Toren in Führung gehen. Die Bürgeler Damen wollten sich aber nicht mit einer Niederlage abfinden und mit einem willensstarken 9:3-Lauf in der Schlussphase konnte sich die Mannschaft dann schließlich doch noch am eigenen Zopf aus dem Sumpf ziehen.

Die Pause kommt nun gerade recht, damit alle Spielerinnen nun ihre Blessuren auskurieren können. Weiter geht es erst wieder am 03.02.2019 bei der FSG Dieburg/Großzimmern.

Die TSG-Damen wünschen allen bis dahin ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

TSG: Kroth, Fenn; Tabery (2), Giegerich (2), Hoddersen (1), Kirschig (8), M. Specht, Rauch (7/2), E. Specht (2), Kopp (8/4), Hof (1), Müller (n.e.)

Zeitstrafen: 4 – 1 
7 Meter: 8/6 – 5/4

Spielfilm: 1:3, 6:9, 8:12 13:15 – 20:17, 20:21, 22:24, 31:27.

 

 

 

 

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