Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause besiegten die Mannen von Trainer Heinl die HSG Dreieich II am späten Vormittag des dritten Adventssonntages mit 26:22 (13:9). Die TSG landete einen ungefährdeten Heimsieg, mit dem der Kontakt zum Tabellenspitze gewahrt wurde.

Allerdings lief bei der von Klaus Engert so genannten “Wundertruppe“ nicht alles optimal. Zwar wurde in der Abwehr gut gearbeitet und im Angriff recht ideenreich gespielt, jedoch wurde es nach einer 4:1 Führung durch leichtfertige Fehlabgaben und schlechtes Rückzugsverhalten wieder knapp. Nach einer Auszeit bei 4:3 setzte sich die TSG wieder ab auf 10:5, nur um danach den Gegner auf die gleiche Art wieder heran kommen zu lassen. So stand es zur Pause „nur“ 13:9.

In der Halbzeitpause wurde der Fahrplan neu besprochen: hinten konzentriert bleiben, Tempogegenstoß forcieren und im Angriff keine „Zauberei“ mehr betreiben, sondern einfachen Handball spielen. Der Trainer verlangte, das Spiel in der ersten Viertelstunde nach der Pause zu entscheiden, auf das man seine Nerven schone. Und die Mannschaft war so freundlich, dies umzusetzen. Mit einem 3:0 Lauf wurde gleich einmal ein Zeichen gesetzt, bei 21:12 war das Spiel entschieden.

Bürgel erlaubte sich nun, alle Spieler noch zu ihren Einsatzzeiten kommen zu lassen, wobei der eine oder andere auf für ihn eher ungewohntem Gelände herumlief und es teilweise etwas drunter und drüber ging. Dreieich blieb wach und gab nie auf, nutzte das Chaos für überzeugend vorgetragene Gegenstoßtore. Mehr als Ergebniskosmetik war jedoch nicht mehr drin (- vier der letzten fünf Tore der Partie erzielte der Gast). Bei 26:22 pfiff der ruhig und souverän leitende Schiedsrichter das muntere Treiben ab und es konnte zeitnah zum geselligen Teil der Veranstaltung übergegangen werden.

Trotz allen Knarzens im Gebälk überwog bei Bürgels Trainer nach dem Spiel doch sehr die Zufriedenheit, denn Dreieich war der erwartet unangenehme und stets gefährliche Gegner, der bereits gegen einige der vorderen Teams Punkte gesammelt hatte und nicht zu unterschätzen war.

TSG; Wullbrandt, Jöckel; Seifert (6), Karpf (6/1), Werner (2), Rochelle (2), Ganter (2), F. Scherling (2), Pallus (2), B. Müller (1), Waldmann (1), Lahaye (1), Schwagereit (1), Kull.

 

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