Mit dem SV Erlensee stellte sich eine Mannschaft in der ESO-Sportfabrik vor, gegen die unsere Damen sich in den letzten Spielen immer schwer getan haben. Zwar konnte man die Spiele gewinnen, aber die Entscheidungen fielen meist erst in der Endphase. Man war also gewarnt, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Erfreulich war, dass Michelle Bernier nach langer Verletzungspause ihr Comeback feiern konnte und den Damen somit zu einem 23:17 (11:8)-Arbeitssieg verhelfen konnte.

Die TSG verschlief jedoch völlig den Spielbeginn. Schnell lag man mit 1:4 zurück und Trainer Kaiser war bereits in 6 Minute gezwungen die Grüne Karte zu legen. Danach fing man sich in der Abwehr und man konnte insbesondere das Zusammenspiel des gegnerischen Rückraums und der Kreisläuferin erheblich stören. Die Fehler des Gegners nutzte man zu einfachen Gegenstoßtoren, so dass man den Ausgleich erzielen und kurze Zeit danach sogar mit zwei Toren in Führung gehen konnte (7:5). Die Führung gab man bis zur Pause auch nicht mehr ab (11:8).

Auch die Anfangsphase des zweiten Durchgangs gehörte den Gästen. Aber im Gegensatz zu Beginn zur ersten Halbzeit, hatte man im Angriff immer die passende Antwort parat. In der Abwehr führte diesmal Michelle Bernier glänzend Regie. In der Folgezeit spielte man zwar im Angriff mit viel Zug zum Tor, aber man lies zu viele Chancen ungenutzt, um das Spiel schon vorzeitig zu entscheiden. Trotz des Vorsprungs, durfte man sich noch nicht zu sicher sein auf die Siegerstraße eingebogen zu sein. Zudem schied in dieser  Phase auch noch Marlene Winter verletzungsbedingt aus. Unsere Damen ließen sich aber nicht verunsichern und zogen nochmals das Tempo an. Langsam aber sicher neigte sich das Pendel zu Gunsten der TSG, denn es gelang den Vorsprung zu halten. Daran sollte sich auch bis zum Schlusspfiff nichts mehr ändern.

Trainer Kaiser nach dem Spiel: „Erlensee erwies sich, wie erwartet, als unangenehmer Gegner. Hatten wir zunächst Probleme das Kreisspiel zu unterbinden, hatten wir dann Schwierigkeiten Zugriff auf die beiden großen Rückraumspielerinnen auf den Halbenpositionen zu bekommen. Mit zunehmender Spieldauer gelang das aber immer besser. Besonders gefreut hat es mich für Michelle Bernier, dass sie nach langer Verletzungspause, zumindest in der Abwehr, wieder mitspielen konnte. Das wir das Spiel gewonnen haben, lag an der großen Moral und an der Breite in unserem Kader. Leider mussten wir den Sieg, mit der Verletzung von Marlene Winter teuer bezahlen. Wie lange sie ausfällt, kann man derzeit noch nicht sagen. Von dieser Stelle aus wünschen wir ihr eine gute Besserung.“

Am kommenden Wochenende steht das Auswärtsspiel bei der HSG Oberhessen II an. Auch wenn der Gegner am Ende der Tabelle zu finden ist, darf man die HSG nicht unterschätzen. Insbesondere zu Hause verloren Sie einige Spiele nur knapp und schaffte auch die eine oder andere Überraschung. Auch in diesem Spiel ist es notwendig, konzentriert zu agieren und das Tempo hochzuhalten.

TSG: Rieth, Schäfer; Bernier (2/2), Dertinger , Hellstern (6),  Kaufhold (1), Mastroserio (5/2), Niegisch, Oliger (2), Sattler, Schlereth (4), C. Schmitt (2), M. Schmitt (1), Winter.

Spielfilm: 1:2, 1:4, 3:4, 7:5, 9:7, 11:8 – 12:10, 13:12, 16:13, 18:14, 21:16, 23:17.
Zeitstrafen: TSG 0 – SVE 2
7-Meter: TSG 4/6 – HSG 5/6

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