Am Sonntag waren die Mädels der weiblichen A-Jugend zu Gast des Qualifikationstuniers für die eigentliche HHV-Qualifikation zur Oberliga in Langenselbold. Dabei musste man bei drei Teilnehmern (SG Hainhausen, JSG Buchberg und TSG Offenbach- Bürgel) den ersten Platz erreichen. Der zweite Platz hätte ein weiteres Turnier, für einen weiteren Startplatz in der HHV-Qualifikation, bedeutet.

Die Vorbereitung auf die Qualifikationsphase war zeitlich gesehen suboptimal, da die Mannschaft und das neue Trainerteam Berends/Scherling  nur zwei Wochen Zeit hatte sich kennenzulernen und gemeinsam zu spielen. Auch fand zeitgleich das Qualifikationsturnier der weiblichen C-Jugend, so dass Mandy Rauch (Trainerin wJB) netterweise den ausfallenden Trainer Scherling vertrat und gemeinsam mit Nicki Berends die Mannschaft betreute.

Im ersten Spiel gegen die JSG Buchberg, mit denen man bereits bei Turnieren und Meisterschaftsrunde die Klingen kreuzte,  war man sich bewusst, um die schwere Aufgabe, doch dass man in der ersten Halbzeit so unter die Räder gerät, ahnte keiner. Doch dies lässt sich durch mangelnde Rückzugsbewegung bei Ballverlusten sowie kein bis kaum stattfindender  Zug zum Tor erklären. Auch wurde in der Abwehr  zu wenig kommuniziert. Der eigene 9-Meter-Raum  wurde  zu zaghaft verteidigt, so dass sich Buchberg auf ein 2:16 zur Halbzeit vorentscheidend absetzen konnte.

Beim Pausentee wurden die Probleme angesprochen und Lösungswegen aufgezeigt, die Worte fruchteten bei den Mädels. Die zweite Hälfte spielte die TSG auf Augenhöhe, doch der Sieg für Buchberg war niemals in Gefahr. Am Ende trennte man sich 9:25.

Im zweiten Spiel ging es gegen die SG Hainhausen, welche man ebenfalls aus der vergangenen Meisterschaftsrunde kannte. Die erste Halbzeit glich dem ersten Spiel. Kaum Zug zum Tor, der Gegner kam durch einfache Ballgewinne und schnelles Umschaltspiel zu einfachen Toren. Zur Halbzeit stand es 9:4 für Hainhausen. Zwar konnte man in der zweiten Hälfte nur noch fünf Tore des Gegners zulassen, doch selbst gelang es nur drei  Tore im gegnerischen Tor unterzubringen. Beim Schlusspfiff trennte man sich 14:7.

Danke an die zahlreichen Fans für die tolle Unterstützung. Jetzt gilt es die Wunden zu lecken, an den Defiziten zu arbeiten und sich auf den kommenden Saison im Bezirk vorzubereiten, damit wieder  Erfolgserlebnisse  für die schweißtreibende Arbeit unter der Woche zu feiern ist.

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