Die Herren I der TSG Offenbach/Bürgel bekommen für die nächste Saison zwei Verstärkungen. Edi Pjanic wechselt von der SG Bruchköbel zur TSG. Yannick Ahouansou kommt von der HSG Hanau nach Bürgel.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unseren ohnehin schon stark besetzten Kader mit den beiden Neuverpflichtungen nochmals auf ein höheres Level bringen können“, sagt TSG Team-Manager Sven Lenort. „Beide waren unsere absoluten Wunschspieler und passen perfekt in unser Anforderungsprofil.“

Mit Edi Pjanic (25, Rückraum links) gewinnt man einen gestandenen Abwehrchef mit zwei Jahren Erfahrung in der 3. Liga. Seine handballerische Ausbildung durchlief er bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, wo er nach seiner Zeit in der A-Jugendbundesliga den Sprung in den Oberliga-Kader schaffte. Zudem durfte er auch regelmäßig am Training der Bundesligamannschaft der HSG Wetzlar teilnehmen. „Edi ist in den letzten beiden Jahren in Bruchköbel zu einem Top-Abwehrspieler gereift, der uns in der Defensive mehr Stabilität verleihen wird“, so Lenort. „Aber auch im Angriff bringt er uns dank seiner Größe von knapp zwei Metern eine neue Qualität.“

Yannick Ahouansou (20, Kreisläufer) hat bei der HSG Hanau die gesamte Jugend durchlaufen und wurde dort hervorragend ausgebildet. So spielte er dort gemeinsam mit Tobias Lehmann ebenfalls in der A-Jugend Bundesliga und zuletzt bei den Aktiven in der Landesliga. Auch bei den 1. Herren der Hanauer hat er bereits erste Minuten in der 3. Liga spielen dürfen. „Yannick hat handballerisch ein riesiges Potenzial und bringt körperlich schon alles mit, was man als erfolgreicher Handballer braucht“, sagt Lenort. „Er wird in der Abwehr im Innenblock eine wichtige Rolle übernehmen und dort für Entlastung sorgen. In der Offensive muss er sich als Kreisläufer natürlich erst einmal an unser System gewöhnen – das wird ihm aber sicher schnell gelingen.“

Den Verantwortlichen der TSG ist es somit gelungen, den Kader gezielt zu verstärken. Dabei hat man immer die eigene Philosophie im Blick behalten und setzt auch weiterhin auf junge Spieler aus der Region. „Diesen Weg werden wir auch künftig gehen und somit unabhängig von der Liga, in der wir antreten, eine Mannschaft aufstellen, mit der sich jeder im Verein und jeder Zuschauer identifizieren kann“, verspricht Lenort.

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