Vor einer lautstarken Kulisse mussten die Bürglerinnen gegen den Spitzenreiter der Landesliga Süd, die TGB Darmstadt, antreten. Die Ausgangslage war vor der Partie klar. Mit einem Punktgewinn hätten die Aufsteigerinnen aus Darmstadt den Durchmarsch in die Oberliga klarmachen können. Dies wussten die TSG-Damen doch in souveräner Art und Weise mit einem 27:21 (15:9) Heimsieg zu verhindern.

Im Spitzenspiel konnten Mandy Rauch und Merit Specht nicht mitwirken und auf Gästeseite viel die torgefährliche Halblinke mit einer schweren Knieverletzung aus dem Training aus. Die TSG war von Beginn an hellwach und dominierten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer überragenden Marion Fenn im Tor fast durchweg die Partie. Mit einer offensiven Abwehrformation störte man früh das Angriffsspiel der Gäste und kam so auch immer wieder zu Ballgewinnen. Beim Stand von 6:3 nahmen die Gäste bereits in der 10. Spielminute ihre erste Auszeit, die daraufhin nochmal auf ein Tor (7:6) verkürzen konnte. Von da an spielten sich die TSG Damen in einen Rausch. Marion Fenn nagelte das Tor zu und mit viel Laufbereitschaft, Kampfgeist und immer wieder mit dem nötigen Zug zum Tor konnte der Vorsprung „peu a peu“ ausgebaut werden.

Auch nach der Pause gab es keinen Leistungsabbruch und die TSG-Damen machten da weiter, wo sie vor der Pause aufgehörten. So nahmen die Gäste bereits in der 33. Minute ihre zweite Auszeit, was den TSG-Zug in dieser Partie aber nicht aufhalten konnte. So zog man unaufhaltsam auf bis zu zehn Tore davon. Die Gäste waren chancenlos und konnten in den letzten zehn Minuten noch etwas Kosmetikkorrektur betreiben, da bei den Bürglerinnen zum Ende hin die Kraft nachließ.

Zum Rundenabschluss geht es am kommenden Samstag zum TV Langenselbold. Spielbeginn ist dort um 19 Uhr. Im Hinspiel konnten die TSG Damen erst in den letzten 5 Minuten das Spiel für sich entscheiden. Auch diesmal werden die TSG Damen alles in die Waagschale werfen, um zumindest den zweiten Tabellenplatz abzusichern.

TSG: Kroth, Fenn; Giegerich (6), Hoddersen (2), Kirschig (7), Kaiser (1), Tabery (1), Specht, Müller (1), Kopp, Hof (1), Hoffmann (3), Schlereth (5/4), Mastroserio

Zeitstrafen: 2 – 6
Siebenmeter: 5- 4

Spielfilm: 6:3, 7:6, 15:9 – 18:9, 20:10, 24:14, 27:17, 27:21

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