Nach zwei Niederlagen und dem Ausscheiden bei der „Mini-WM“ konnte man von einem gebrauchten Tag ausgehen oder doch nicht? Bei den beiden Spielen gegen die SG Hainhausen und die SG Bruchköbel wäre nach der Einschätzung des Trainerteams nur ein Sieg vonnöten gewesen um die Qualifikation für die Finalrunde im November in Langenselbold zu schaffen.

Zu Beginn trafen die TSG-Mädels um 10:00 Uhr im ersten Spiel auf die SG Hainhausen. Diese Mannschaft hatte man als stärksten Gegner ausgemacht und so war es das Ziel, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten. Zur Pause lag man mit vier Toren hinten, jedoch gab es genug

Möglichkeiten das Ergebnis zu unseren Gunsten zu wenden. Leider wurde zu oft die Torhüterin des Gegners in ihrer Ecke getroffen. Auch hatte die Abwehr nie so richtig ins Spiel gefunden und so wurde man auch in der zweiten Halbzeit mit einfachen Doppelpässen überlaufen. Am Ende wurde das Spiel mit 10 Toren (6:16) verloren, was schon eine Hausnummer war.

Im zweiten Spiel gegen die SG Bruchköbel war die Mannschaft vom Trainerteam in Einzelgesprächen gut eingestellt worden. Das starke Kreisläuferspiel Bruchköbels hatte unsere Hinten Mitte-Spielerin gut im Griff und wusste sich auch im Angriff  in Szene zu setzen. Im ersten Abschnitt konnten die Mannschaft gut die spieltaktischen Anweisungen umsetzen und so ging die TSG mit einer drei Tore Führung in die Halbzeitpause. Mit dem ersten Anwurf wurde gefordert, gleich noch ein Tor zu erzielen, wach in den zweiten Abschnitt zugehen und sich nicht überrumpeln zu lassen. Gute Vorsätze, jedoch nix hat‘s geholfen. Gleich wurde der erste Ball verloren, der Gegner erzielte ein Tor und so ging‘s dann weiter mit technischen Fehlern ohne Ende. Ebenfalls wurden drei Siebenmeter verworfen. Am Ende verlor man das Spiel mit 22:14.

Trotz der beiden Niederlagen und dem Ausscheiden bei der „Mini-WM“ hat sich gezeigt, dass die TSG-Mädels schon eine Halbzeit lang mit den starken Gegnern mithalten kann. Die Spielerinnen nehmen vermehrt die spieltaktischen Hinweise auf und setzen diese schnellstmöglich um. Die Fortschritte sind weiterhin zu erkennen und so wird man weiterhin daran arbeiten, immer weiter an der Spitze aufzuschließen.

Also Team packen wir‘s an!

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