Die Herren I der TSG Offenbach/Bürgel haben in der Oberliga Hessen ihr Auswärtsspiel bei der MSG Umstadt/Habitzheim mit 26:26 (14:16) Unentschieden gespielt. Dabei vergab man abermals viele freie Wurfchancen und musste so wie in Babenhausen am Ende froh über einen Punkt sein. Mit jetzt 8:4 Punkten steht die TSG weiterhin auf dem 5. Tabellenplatz.

Die TSG startete trotz der Ausfälle von Tobias Lehmann (krank) und Yannick Ahouansou (verletzt) spielerisch gut in die Begegnung, vergab aber schon früh einige Hochkaräter. Auch hier eine parallele zum letzten Spiel in Babenhausen: statt einer deutlichen Führung hielt der Gegner stattdessen das Spiel offen und ging anschließend selbst in Führung. Die Bulls blieben aber in Schlagdistanz und gingen nur mit einem knappen Rückstand in die Pause (14:16).

Nach dem Wechsel steigerte sich die TSG dann vor allem in der Defensive. Man kassierte nur 10 Gegentreffer, Umstadt gelang in den letzten zehn Minuten sogar überhaupt kein Tor mehr. Leider stand man sich für den ersten Auswärtssieg bei der MSG aber selbst im Weg. Gleich vier vergebene Tempogegenstöße, einige technische Fehler und vor allem die Fehlwürfe bei glaskaren Torchancen machten einen Sieg unmöglich. Aber die Mannschaft bewies abermals Moral und glich in der Schlussphase sowohl ein 22:24, als auch ein 24:26 dann zum 26:26-Endstand aus.

So langsam fehlen einem beim Berichten über die letzten Auswärtsspiele der Bulls etwas die Worte. Gegen Bruchköbel, Babenhausen und Umstadt wäre jeweils so viel mehr möglich gewesen, hätte man seine Chancen besser genutzt und weniger technische Fehler gemacht. Da jetzt aber zunächst zwei Heimspiel in Serie anstehen, bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft hier wieder ihr anderes, kaltschnäutzigeres Gesicht zeigt.

Das erste dieser beiden Heimspiele steht am kommenden Sonntag, dem 10.11. um 17:30 Uhr auf dem Plan. Gast in der ESO Sportfabrik wird dann Aufsteiger TuSpo Obernburg sein. Die TuSpo hat bislang erst drei Punkte sammeln können und reist als klarer Außenseiter nach Bürgel. Dennoch ist Obernburg nicht zu unterschätzen, denn wie gut ein Aufsteiger in Sportfabrik aufspielen kann, hat die HSG Breckenheim vor ein paar Wochen gezeigt. Die Mannschaft hofft auf zahlreiche Unterstützung von den Zuschauerrängen beim Versuch, auch das dritte Heimspiel der Saison zu gewinnen. Auf geht’s TSG!

TSG: Hoppenstaedt, Gezer; Kaiser (2), Georg, Zahn, Pjanic, Müller, Morgano, Kretschmann (1), Wagenknecht (11/5), Hofmann (6), Lenort (4), Cohen, Ljubic (2)

Zeitstrafen: 4 – 3

7m: 5/5 – 4/4

Zuschauer: 250

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