„Die Dritte“ hat den erhofften Punkteausbau vor den nächsten schweren Aufgaben leider verpasst und musste sich gegen den Tabellennachbarn SG Hainburg II 32:35 (19:20) geschlagen geben. An einem Tag, an dem zu viele vermeintlich kleine Dinge einfach nicht klappen wollten bei der TSG, stimmte doch zumindest der Kampfgeist, und die Gäste waren letztlich verdient mit drei Toren vorn.

Nach gut sechs Minuten hieß es 2:5, und bereits da war klar, wo für Bürgel die Probleme liegen werden würden: vier der fünf Hainburger Tore bis dahin hatte derselbe Spieler erzielt (am Ende waren es 19!). Gleichzeitig kann man auch mit hochgerechneten 20 Toren nur schwer ein Spiel gewinnen. Es krankte also vorne wie hinten. Wie gesagt, der Einsatz war da im Großen und Ganzen, mit dem disziplinierten Umsetzen von Vorgaben haperte es allerdings gewaltig. Nachdem der Rückstand bereits auf 12:17 angewachsen war, kam der Gastgeber einigermaßen unerwartet doch noch bis zum Halbzeitstand von 19:20 wieder heran. Vielleicht auch, weil die nur zu neunt angetretenen Gäste etwas durchschnaufen mussten.

Nach dem Wechsel erhöhte Hainburg gleich wieder auf 22:19, lediglich einmal kam Bürgel in der Folge noch auf einen Treffer heran. Ab der 35. Minuten hatten die Gäste immer zwischen zwei und fünf Toren Vorsprung, egal, was Trainer Heinl und seine TSG-Mannen versuchten, die Hainburger fanden immer eine Antwort. So kam dann auch bei 31:33 knapp fünf Minuten vor Schluss gar keine rechte Spannung mehr auf. Zwei Hainburger Tore folgten, und der Deckel war drauf auf der zweiten Heimniederlage der Saison.

In den folgenden Spielen muss sich „Die Dritte“ wieder stärker darauf konzentrieren, abgesprochene und sogar im Training vorgeübte Sachen dann auf der Platte eben auch anzuwenden. Die Gegner machen das schließlich auch, und leichter werden die Aufgaben sicher nicht.

TSG: Wullbrandt, Reinholz; Karpf 8, Wolf 7(2), Seifert 5, Solloch 4, Schwagereit 3, Werner 2, Müller 2, Rochelle 1, Waldmann, Scherling, Brendel, Jahn. 

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