Ohne Oliger und Augustat fehlten wichtige Wechselalternativen. Zu dem traten einige Spielerinnen angeschlagen zum Spiel an. Beide Tatsachen wirkten sich letztendlich negativ auf den Spielverlauf aus. 45 Minuten konnte man das Spiel ausgeglichen gestalten und dass Tempo der Gastgeberinnen mitgehen. Dann ließen die Kräfte und die Konzentration nach. Am Ende verlor man 27:22 (10:12).

Das Spiel war am Anfang geprägt von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten. Unsere Damen fingen sich jedoch etwas schneller als die Gegnerinnen und konnten eine knappe Führung vorlegen, die man auch bis zur Pause behaupten konnte. Insbesondere Debbi „BamBam“ Mastroserio, Vicky Eichhorn und Samedina Memovic fanden immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr und nutzten ihre Freiräume. Auch die kämpferische Einstellung stimmte, denn es gelang die gegnerischen Tempogegenstöße erfolgreich zu stören.

In der Pause versuchte man wieder zu Kräften zu kommen und sich auf die zweite Hälfte einzustimmen. Dies gelang bis 45. Minute auch sehr gut, denn man konnte die knappe Führung verteidigen. Im Anschluss schloss man jedoch überhastet ab oder leistete sich den einen oder anderen technischen Fehler zu viel, so dass man sich immer wieder schnell in der Abwehr stand. Dies kostete einfach zu viel Kraft. Die fehlende Kraft ging dann zu Lasten der Konzentration, so dass man den spielerischen Faden verlor. Die HSG Oberhessen nutzte nun die sich bietenden Räume und setzte sich Tor um Tor ab.

Trainer Kaiser nach dem Spiel: „Kämpferisch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, jedoch spielen wir nicht clever genug. Wir setzen die Vorgaben nur teilweise um und schließen zu oft, zu schnell ab. Wir standen heute gefühlte 50 Minuten in der Abwehr. In der Abwehr lassen wir dann zu viele Körner liegen, die uns gegen Ende des Spiels fehlen. Zudem haben wir erneut über 25 technische Fehler gemacht. Mit dieser Fehlerquote kann man kein Spiel gewinnen. Ihre ersten Gehversuche bei den II. Damen machten die beiden A-Jugendliche Ivana Tatalovic und Lisa Herrmann und fügten sich gut in die Mannschaft ein.“

TSG: Rieth, Schäfer; Berends (2), Eichhorn (7), Hellstern (1), Herrmann, L. Hof (1), Mastroserio (3/1), Memovic (2), C. Schmitt (2), M. Schmitt (3), Tatalovic (1); Tremmel.

Siebenmeter: TSG 1/3 – HSG 2/3
Zeitstrafen: TSG 2 – HSG 0

Spielfilm: 0:2, 2:4, 4:6, 6:8, 9:9, 9:8, 9:11, 10:12 – 10:13, 13:15, 14:17, 17:17, 20:18, 22:19, 24:20, 27:22.

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