Die TSG konnte bei der HSG Oberhessen mit 26:33 (12:19) gewinnen, hatte aber große Probleme gegen den Tabellenachten.

Einen Fehlstart erlebten die Jungbulls, da man gegen die Rückraumspieler des HSG nicht konsequent genug angegriffen hat. Man selbst leistete sich viele technische Fehler und lag schnell mit 4:1 hinten. Durch einen größeren Einsatz in der Abwehr konnte Felix im Tor die ersten Paraden verbuchen und im Angriff spielte man mit guten Kombinationen große Lücken heraus. Wie befreit spielten die A-Jungs auf und drückten dem Spiel ihren Stempel mit großem Tempohandball auf. Nach 20 Minuten und einem Stand von 7:12 nahm die HSG ihre Auszeit. Auch die brachte keinen Umschwung und aus einem 5 Tore Vorsprung wurde zur Halbzeit ein 7 Tore Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel konnte Mario Kaiser sein Comeback feiern. Aus geplanten 15 Minuten wurde eine ganze Halbzeit und er konnte auch die ersten Paraden zeigen. Die Führung konnte auf 11 Tore ausgebaut werden, jedoch merkte man den Jungs die letzten harten Wochen an. Oft unkonzentriert und zu fahrlässig im Abschluss konnte der Gegner immer wieder verkürzen, kam jedoch nie näher als auf 7 Tore ran. Mit diesem Abstand trennten sich auch beide Mannschaften Endstand 26:33.

Das Spiel war ein klarer Pflichtsieg, jedoch merkte man schnell was passiert, wenn man den Gegner unterschätzt. Trotzdem muss man der HSG ein gutes Spiel zugestehen und mit diesem Rückraum, könnte das eine oder andere Team noch Probleme bekommen. Die Jungbulls können mit 18:4 Punkten und einer Tordifferenz von +146 sehr zufrieden sein. Man stellt mit Abstand die beste Offensive. Im kommenden Jahr gilt es den Blick in der Tabelle nach oben zu richten und zu versuchen Gelnhausen und Flieden zu ärgern. Zudem wird sich intensiv auf die Qualifikation 2020 vorbereitet.

Das nächste Spiel findet im kommenden Jahr (19.01. um 15:30) in der Eso Sportfabrik statt. Zu Gast ist die HSG Dreieich, die aktuell auf Platz 5 mit 10:10 Punkten steht und im Hinspiel mit 19:32 den Kürzeren zog.

TSG: Kaiser, Hehlein; Schweedt (12/7), Schlereth (2), Wenzel (2), Tremmel (4), Schmitt (1/1), Zahn, Morgano (3), Gebhardt (1), Richter (6), Solloch (2), Ibrisagic.

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