Am Samstagnachmittag um 15:00 Uhr traten unsere Dritten Herren ihr Gastspiel bei der HSG Kinzigtal II an. Vielen Dank nochmal an die Verantwortlichen für die Vorverlegung auf die frühe Anwurfzeit, da die Männer der TSG wie bereits in den letzten beiden Spielzeiten ihren Jahresausklang auf dem Weihnachtsmarkt in Fulda feiern wollten! Und wie jedes Jahr (damals noch gegen TV Flieden) musste vor dem Vergnügen erst einmal ein hartes Stück Arbeit auf dem Platz verrichtet werden.

Die TSG gewann das Spiel beim Tabellenvorletzten mit 35:31 (13:14), holte damit die Punkte sieben und acht, allesamt gegen die Teams, die aktuell in der Tabelle hinter Bürgel stehen. Sechs Punkte davon wurden auswärts geholt. Somit unterstrich der Aufsteiger seinen Anspruch, mit dem Abstieg nichts zu tun bekommen zu wollen.

Nach einem verheißungsvollen Auftakt (2:0) spielte Bürgel aber zunächst pomadig und ohne ausreichenden Einsatz. Die Gastgeber hingegen hatten einen starken Rückraum vorzuweisen und kämpften in der Deckung verbissen. Nach einer TSG-Auszeit bei 2:4 Rückstand wurde es etwas besser (6:4), aber es hielt nicht an (7:10). Die Umstellung auf eine 5+1 Deckung gegen die starken Kinzigtaler Rückraumschützen hatte schon Wirkung gezeigt, aber die Durchsetzungskraft im Angriff sowie das Rückzugsverhalten ließen noch zu wünschen übrig. Mit seiner überflüssigen Disqualifikation nach drei Zeitstrafen erwies dann auch noch Jörg Werner seiner Mannschaft einen Bärendienst, da ohnehin nur drei Feldspieler auf der Bank saßen (30. Minute). 

Nach dem Wechsel hatte die Bürgeler Truppe einmal mehr begriffen, dass es ohne hundertprozentigen Einsatz nicht geht und konzentrierte sich stärker auf das eigene Handeln, anstatt sich dauernd mit dem Schiedsrichter und den Gegenspielern zu unterhalten. Mit einem 3:0 startete man in die zweite Halbzeit, bis zum 18:19 hielt Kinzigtal noch den Anschluss, dann mussten sie erstmals auf vier Tore abreißen lassen (18:22, 39. Minute). Danach kam der Gastgeber nur noch einmal auf drei Treffer heran (20:23), Bürgel führte bis zum Ende mit vier bis sechs Toren, konnte aber letztlich nicht völlig davon ziehen, u.a. weil es auch in der zweiten Halbzeit noch zwei unnötige Zeitstrafen gab. Eine noch höhere Niederlage wäre aber auch für die Gastgeber unverdient gewesen.   

Im letzten Heimspiel des Jahres gegen Tabellenführer TV Langenselbold II am Samstag hat die Dritte nichts zu verlieren. Eine disziplinierte und kämpferisch einwandfreie Leistung vorausgesetzt, sollte man aber doch zumindest versuchen, so lange wie möglich mitzuhalten.

TSG III: Reinholz, Laga; Wolf 11(3), Seifert 8, Karpf 10, Werner 2, Scherling 1, Müller 1, Waldmann 1, Rochelle 1

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