Zum Auswärtsspiel bei der HSG Preagberg II reiste unsere Dritte nun schon zum wiederholten Male in dieser Saison lediglich mit einer Rumpftruppe an. Trainer Heinl – am Spieltag aufgrund einer Erkrankung selbst verhindert  – war zwischenzeitlich sogar versucht, die Partie abzusagen. Durch das Einspringen von Daniel Zahn, Max Schmitt und Mario Kaiser aus der A-Jugend war man dann doch wenigstens zu zehnt, wenn man den eigentlich auch erkrankten David Brendel mit einbezieht. Und Berthold Reinholz musste nun schon bereits zum dritten Mal im Feld ran, was ihm selbst zwar Spaß macht, aber nicht wirklich Ziel seiner Mission ist.

Zum Spiel: die TSG konnte mit der Achse Wolf – Lahaye – Seifert in der Startformation doch spielerisch durchaus Niveau anbieten. So erfreuten sich die Betreuer Wollek und Kull daran, dass man bis zum Treffer zum 6:8 in der 20. Minute aus Bürgeler Sicht noch mithalten konnte. Dann allerdings musste man den Aufstiegskandidaten noch vor der Pause über 7:13 auf 9:16 davon ziehen lassen.

Nach dem Seitenwechsel setzten die Preagberger, die das knappe Hinspiel in Bürgel noch in Erinnerung hatten, konsequent nach und erzielten mit einem 5:0 Lauf bis zur 38. Minute bereits die Entscheidung. Danach klang das Spiel noch zwanzig Minuten lang aus, erfreulich fair zwar, aber eben auch langweilig.

Die Gastgeber konnten somit etwas für ihr Torverhältnis tun und schraubten das Ergebnis noch auf ein entwürdigendes 39:18. Eine Niederlage mit 21 Toren Differenz kommt einer Hinrichtung gleich! Solche Spiele machen niemanden Spaß („Bürgel drei und Spaß dabei“?) und bringen die zum Einsatz kommenden Jugendspieler auch nicht wirklich weiter. Von daher muss in den noch ausstehenden sieben Pflichtspielen die „Men-Power“ – bei allem Verständnis für Verletzungen und Erkrankungen – unbedingt wieder erhöht werden, damit die Dritte nach einer großartigen Vorrunde in der Tabelle nicht noch völlig abschmiert.

TSG: Laga, Kaiser; Wolf 9(2), Lahaye 3, Schmitt 3, Seifert 2(1), Müller, Zahn, Reinholz, Brendel.

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