Bürgel überraschte den Gegner von Beginn an mit einer sehr starken 3-2-1-Abwehr und einer guten Torfrau dahinter. Die Mädels waren bis in die Haarspitzen motiviert und zeigten das auch allen Anwesenden in der Halle. Die Abwehr erstickte das Angriffsspiel der HSG schon im Keim und ließ sie schier verzweifeln. Aus der sicheren Deckung wurde mit viel Druck und Tempo nach vorne gespielt und immer wieder die Schwachstellen der HSG angelaufen. Schnell setzte sich die TSG auf 1:6 ab und dominierte das Spiel. Leider leistete man sich dann drei unnötige Ballverluste im Angriff und der Gastgeber verkürzte mit Tempogegenstößen auf 4:6. Bis zur Halbzeit verwaltete Bürgel sicher diesen 2-Tore-Vorsprung, ließ dem Gegner in der Deckung fast kein Durchkommen und fand im Angriff immer wieder die Lücke oder die freie Mitspielerin. So konnte man mit einem 7:9 in die Pause gehen.

Im zweiten Abschnitt kam die HSG schneller ins Spiel zurück und glich zum 10:10 aus. Danach gestaltete sich das Spiel recht ausgeglich und keine Mannschaft konnte sich entscheident absetzen. In der Abwehr stand Bürgel weiterhin gut, allerdings schaffte man es nicht die Gegenstöße der Gastgeberinnen zu unterbinden, wodurch diese zu einfachen Torerfolgen kamen. Im Angriff gingen die TSG-Mädchen dahin wo es weh tat und holten ein ums andere Mal gute Torchancen heraus oder konnten nur unfair vom Gegner gestoppt werden. Leider waren genau diese erarbeiteten Strafwürfe eine Strafe für uns und eine Belohnung für den Gegner. Ganze sechs 7m-Würfe wurden leichtfertig vergeben und bauten die HSG auf. 1-2 Unkonzentriertheiten in der sonst sehr starken Abwehr nutze die HSG dann konsequent aus und setzte sich sechs Minuten vor dem Ende vorentscheidend mit 3 Toren ab. Bürgel kämpfte zwar weiter, doch mit dem Abpfiff stand ein 21:18 für Mörfelden-Walldorf auf dem Spielbericht.

Es spielten: Becker, Demes (2), Hoddersen (2), Nesselhauf (1), Güven (2), Hose (1), D. Mastroserio (2), V. Mastroserio (1), Ritter, Schäfer, Specht (2), Stübing (2), Weber (1), Weindorf (2)

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