Obwohl Stammtorhüter Wolf angeschlagen war und nicht zum Einsatz kam, und ohne die „pfeifenden“ Rückraumraumspieler Brack und Lampe begann die TSG dennoch stark. Thorsten Wollek im Bürgeler Tor zeichnete sich ein ums andere Mal aus, so dass Windecken erst in der elften Minute der erste Treffer zum 1:6 gelang. Bis zur Pause konnte der Vorsprung auf 14:5 ausgebaut werden. Dabei blieben im Angriff leider sogar noch zahlreiche freie Einwurfgelegenheiten ungenutzt.

 

Nach dem Wechsel traten die Gastgeber wesentlich couragierter auf und konnten auf 10:16 verkürzen. Sie profitierten dabei einerseits von Nachlässigkeiten in der Bürgeler Deckung, aber andererseits auch deutlich von einer nun unausgewogenen Regelauslegung des Schiedsrichters, der offensichtlich etwas Mitleid hatte mit den körperlich unterlegenden Windeckern. Im Gegensatz zu früheren Partien verlor die Bürgeler Mannschaft aber dadurch nicht den Kopf, sondern hielt den Gegner trotz viermaliger, z. T. doppelter Unterzahl stets auf sicherer Distanz. Das Endergebnis mit 26:18 ging somit absolut in Ordnung. Erfreuliche Randnotiz: alle Feldspieler erzielten mindestens ein Tor!

 TSG III: Wollek, Wolf; Bernd Müller (6), Heinl (4), Frank Scherling (4), Korus (3), Christian Ebert (3), Jörg Werner (2), Stefan Scherling (1), Hieke (1), Soravia (1), Josef Kreis (1).

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