Nach dem klaren Sieg sah es zunächst ganz und gar nicht aus, denn der beste Gäste-Spieler stand zwischen den Pfosten und vereitelte in den Anfangsminuten gleich reihenweise klarste Chancen. So mussten die TSG-Buben zunächst einmal einen 1:3-Rückstand verdauen und brauchten eine lange Zeit, bis sie sich auf den Gegner eingestellt hatten. Beim 4:4 gelang erstmals der Ausgleich, die erste Führung von 6:5 wurde auf 9:6 ausgebaut, und einen Vorsprung von zwei drei Toren behauptete Bürgel bis zum Wechsel problemlos. Schon hier wurde es verpasst, für klare Verhältnisse zu sorgen.

Obwohl beim Pausentee die Probleme klar angesprochen wurden, klappte nach Wiederbeginn zunächst das Zusammenspiel in der Abwehr nicht, und mit dem Ausgleich zum 14:14 drohte die Partie zu kippen. Nach den Treffern zum 17:14 stand das Team aber sicher und setzte sich entscheidend auf 23:16 ab.

Der Sieg ging auch in der Höhe völlig verdient an die richtige Adresse. Spielerisch lief es noch recht holprig, doch zeigte die Mannschaft sehr gute Ansätze, auf die sich aufbauen lässt. Kritisiert werden muss natürlich die Chancenauswertung, denn unter anderem wurden zwei Siebenmeter sowie eine Vielzahl klarster Chancen vom Kreis versiebt.

Es spielten: Marvin Hoppenstaedt; Max Ruda, Felix Ratzke, Nils Lenort (1), Philipp Grass, Jan Jöckel, Arne Logisch (10), Rene Nickolay (10/4), Henry Seifert, Patrik Käseberg (2), Steven Frank, Stephan Denhard (2).