Eine knappe Viertelstunde hielten die Gäste dagegen, aber auch nur, weil die TSG in der Abwehr viel zu defensiv und zu passiv agierte. Die Steinheimer kamen weit in die Nahwurfzone und ließen Torhüter Golla kaum eine Chance. Vorne lief es anfänglich auch noch nicht rund, und die Gastgeber lebten in erster Linie von Einzelaktionen. Mit zunehmender Dauer wurde aber die Abwehr sicherer und das Angriffsspiel flüssiger. Hinzu kam, dass sich Steinheim mehr und mehr Fehler leistete und mit Gegenstößen überlaufen wurde. So war die Partie beim 19:12 zur Pause bereits entschieden, und nur noch die Höhe des zu erwartenden Sieges stand in Frage. Die Gäste nahmen nach dem Wechsel Nowinski und Zmurko in Kurze Deckung, machten damit aber selbst die Räume breit und wurden vorschriftsmäßig ausgespielt. Bis zum 30:20 blieb es beim Abstand um zehn Treffer, am Ende wurde es dann ganz bitter für die Gäste, die weiter das Tempo hoch hielten und so in ihr Verderben rannten.

 

Es spielten: Gerd Golla, Kai Siegordner; Robert Nowinski (5), Radek Zmurko (8), Claudius Deichmann (4), Boris Wolf (7/2), Jacek Naglik (5), Claus Müller (2), Marc Pries (3), Stefan Kovacs (1), Sebastian Marten (1), Friedrich Kreis, Tim Geier (5), Josef Kreis.

 

Schiedsrichter: Krag/Parker (Nieder-Eschbach)

Siebenmeter: 2/2 – 9/7   Zeitstrafen: 6 – 2