Mit einer geschlossen starken kämpferischen und phasenweise auch spielerisch guten Leistung besiegte die TSG die HSG Maintal, die offensichtlich noch unter dem Trauma der Heimniederlage gegen Aufsteiger Steinheim litt und auf Balentovic sowie Maul verzichten musste. Trotz der Personalsorgen der HSG gaben die Maintaler eine ganz ordentliche Vorstellung, und die Zuschauer sahen eine ansprechende Partie, in der die TSG die Akzente setzte, weil Maintal in der Abwehr zunächst erhebliche Probleme hatte. Vor allen Dingen nach dem 9:9 in der Mitte der ersten Hälfte stimmte wenig in der Defensive, dazu kamen leichte TSG-Treffer bei Gegenstößen, und beim 13:9 zeichnete sich für die TSG-Fans leichte Entspannung ab. Über 15:10 wurde die Führung auf 17:11 ausgebaut, und bei einem Gegenstoß hätte Jens Kaiser dem Gast schon das Genick brechen können. Mit einem schwachen Abschluss verpasste er aber das mögliche 18:11, und Maintal gelang mit den Toren zum 17:14 Schadensbegrenzung. 

Die Stärken der aufkommenden Gäste wurden mit dem 19:14 zu Pause noch kaschiert, doch Maintal bleib auch anfangs der zweiten Hälfte am Drücker und hatte das Spiel beim 21:20 auf der Kippe. Bürgel konterte zum 26:21, war aber noch nicht durch, weil die Abwehr weiter zu viele leichte Fehler machte und Maintal noch einmal den Anschluss zum 27:25 erlaubte. Als Gerd Golla in dieser Phase einen Siebenmeter und zwei „Freie“ parierte blieb Bürgel vorne und machte mit zwei weiteren Toren nach dem 30:28 den umkämpften, aber völlig verdienten Sieg perfekt.

Es spielten: Gerd Golla, Björn Bahlmann; Josef Kreis, Robert Nowinski (8/1), Marco Fischer (2), Radek Zmurko (5), Jens Kaiser (1), Claudius Deichmann (7), Boris Wolf (3/2), Jacek Naglik (2), Tim Geyer, Claus Müller (3), Friedrich Kreis, Marc Pries (1).

Schiedsrichter: Fink/Beringer (Zeppelinheim)

Zuschauer: 150

Siebenmeter: 4/3 – 11/9                                                                              Zeitstrafen: 3 – 3