TSG Bürgel – FSG Altenhaßlau/ Niedermittlau II 20:19 (10:8). – In einer spannenden Partie vor rund 100 Zuschauern behielt die TSG die etwas glücklich Oberhand. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel mit hohem Tempo, in dem keine Mannschaft entscheidend davonziehen konnte. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es Bürgel, sich mit zwei Toren abzusetzen (10:8). Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gäste. Mit vier Toren in Folge übernahmen sie die Führung. «Meine Mannschaft hat Moral bewiesen und schnell wieder ausgeglichen», freute sich TSG-Coach Frank Kaiser. Selbst zwei Zeitstrafen brachten seine Spielerinnen nicht aus dem Rhythmus. In der hektischen Schlussphase mobilisierten sie ihre letzten Kräfte. Dieser Einsatz wurde mit dem viel umjubelten Siegtreffer durch Sandra Lommatzsch in der 59. Minute belohnt. Für Bürgel trafen: Ballof (7), Nesselhauf (6/2), Jahn (3/2), N. Müller (2), Lommatzsch und Fenn.

HC Limeshain/Altenstadt – HSV Götzenhain 14:14 (9:5). – Mit dem Unentschieden durften beide Teams zufrieden sein. «Wir haben die erste Hälfte total verpennt», monierte HSV-Trainer Manfred Gerum. Mit der 8:3 Führung in der 26. Minute hatten sich die Hausherrinnen bereits einen komfortablen Vorsprung erspielt. Die zweite Hälfte entschied dann aber der HSV für sich. Mit einer guten Manndeckung gegen die beiden Rückraumspielerinnen des HC brachten sie ihren Gegner schließlich aus dem Rhythmus. Zudem wusste Götzenhains-Keeperin Christina Stroh zu überzeugen. Für den HSV trafen: Koch (5/1), Wittmann (4/1), Bauch (2), Seelinger, Röhrich und Kaut. (vk)

BEZIRKSOBERLIGA HERREN

Offenbach. Bei der TSG Bürgel bahnt sich bereits nach vier Spieltagen in der Handball-Bezirks-Oberliga Offenbach/Hanau der Männer ein Trainerwechsel an. Etwaige Überlegungen bestätigte vor dem gestrigen Heimspiel gegen die HSG Maintal (32:28) Abteilungsleiter Rolf-Dieter Elsässer gegenüber dieser Zeitung. Demnach soll der spielende Coach Robert Nowinski, der erst im Sommer aus Polen gemeinsam mit seinem Landsmann Radek Zmurko zum Absteiger gewechselt war, durch einen «normalen» Trainer ersetzt werden. Nowinski selbst soll künftig nur noch als Akteur zur Verfügung stehen. Eine definitive Entscheidung wurde für heute angekündigt.

Die TSG-Führung zieht damit offensichtlich die Konsequenzen aus dem schwachen Start mit nur 4:4 Punkten. Bürgel war mit dem Ziel angetreten, die sofortige Rückkehr in die Landesliga zu schaffen. Auslöser für die Trainerdebatte war das schwache Auftreten am Samstag beim 18:22 (11:8) bei der SG Nieder-Roden II. Elsässer: «Mit so einer Qualität von Spielern hätten wir gewinnen müssen. Ich bin sehr enttäuscht. » Für die TSG trafen in Nieder-Roden: Zmurko (5), Deichmann, Nowinski (je 3), Fischer, Wolf, Naglik (je 2) und Geier.

Auch der gestrige 32:28-Heimsieg über eine geschwächte Maintaler Mannschaft dürfte die Diskussionen nicht beendet haben. Immerhin konnte Nowinski als bester Torschütze Werbung in eigener Sache betreiben. Gegenüber der Partie in Nieder-Roden wussten sich die Bürgeler vor allem in der Abwehr zu steigern.

Nach einem anfänglichen 1:3-Rückstand war beim 6:6 erstmals der Ausgleich geschafft. Zur Pause hatte man sich dann auf 19:14 abgesetzt. Beim 21:20 musste Bürgel aber nochmals um den Erfolg bangen, der dann mit dem 27:24 vorzeitig gesichert wurde. Für die TSG trafen: Nowinski (8), Deichmann (7), Zmurko (5), Müller, Wolf (je 3), Naglik, Fischer (je 2), Pries und Kaiser. (rm)