Obwohl die Trainer Tobias Löffler und Helmut Lenort ihr Team gewarnt hatten, agierten die TSG-Buben in der Abwehr zunächst viel zu zaghaft, vergaben vorne ihre sauber erarbeiteten Chancen und gerieten schnell in Rückstand. Ein 0:2 bauten die Gäste über 3:6 und 4:8 auf 5:11 aus. Der TSG drohte ein Debakel, zumal der körperlich überlegene Rückraum der TG Nieder-Roden zu spät und nicht aktiv gestört wurde. Nach einer Auszeit klappte es zunächst in der Abwehr besser, vorne wurden aber weiter klarste Möglichkeiten von Außen nicht genutzt. Aus der zweiten Reihe wurde nicht genug Druck aufgebaut. Dennoch gelang bis zu Pause der Anschluss zum 9:12.

 

Wie schon zum Beginn der Partie hatte Nieder-Roden auch Anfangs der zweiten Hälfte Vorteile und legte mit dem 11:16 erneut eine klare Führung vor. Nun wurde aber im Angriff schneller, druckvoller und zielstrebiger gespielt. Vor allen Dingen Arne Logisch, der in der ersten Hälfte weit unter seinen Möglichkeiten spielte, trumpfte jetzt auf. Mit seinen Treffern war er maßgeblich daran beteiligt, dass beim 18:18 erstmals der Ausgleich gelang. Nieder-Roden schien geschockt, die TSG setzte nach und konnte beim 21:20 sogar einmal in Führung gehen. Nieder-Roden konterte aber zum 21:23 und 22:24. Die TSG schaffte aber den Ausgleich zum 24:24 und egalisierte auch noch den 25. Treffer der Gäste. Nachdem Rene Nickolay mit einem Strafwurf gescheitert war, verwandelte er der Abpraller und krönte damit seine wiederum bärenstarke Leistung. Insgesamt hat sich die gesamte Mannschaft aber eine gute Note für großen kämpferischen Einsatz und teilweise schöne spielerische Ansätze verdient.

 

Es spielten: Marvin Hoppenstaedt; Max Ruda, Felix Ratzke, Nils Lenort (1), Philipp Grass, Jan Jöckel, Arne Logisch (7), Rene Nickolay (10/3), Henry Seifert, Patrik Käseberg (5), Steven Frank, Stephan Denhard (2).