„Die TS Großauheim war von Anfang an auf Schadensbegrenzung aus, hielt den Ball lange in den eigenen Reihen und spielte sehr destruktiv. So haben wir nie richtig Fahrt aufnehmen können. Und nach wie vor sind Probleme in der Abwehr offensichtlich. Da fehlt einfach noch das Verständnis untereinander“, kommentierte Abteilungsleiter Rolf-Dieter Elsässer den glanzlosen Arbeitssieg. 

Gefährdet war der Sieg indes nie. Die Gäste konnten bis zum 5:5 mithalten, lagen sogar einmal mit 5:4 vorne. Dank des Engagements von Robert Nowinski übernahm die TSG die Kontrolle über Spiel und Gegner und setzte sich über 8:5 schon vorentscheidend auf 11:6 ab. Mit einer Sonderbewachung gegen Radek Zmurko wollte Großauheim den Spielfluss unterbinden, schnitt sich damit aber ins eigene Fleisch, denn im Spiel Mann gegen Mann taten sich Lücken auf, die zur 17:11-Führung beim Seitenwechsel genutzt wurden. Nach der Pause blieben die Gastgeber im Drücker, bauten die Führung zwischenzeitlich auf 31:19 aus, taten aber nichts, um mit einem höheren Sieg etwas das Torverhältnis zu verbessern. 

Es spielten: Gerd Golla, Kai Siegordner; Josef Kreis, Robert Nowinski (8/3), Marco Fischer (2), Radek Zmurko (7/1), Claudius Deichmann (6), Boris Wolf (5), Jacek Naglik (2), Tim Geier (1), Claus Müller, Christian Onate, Marc Pries (3).

 

Schiedsrichter: Werkmann/Steinheimer (Dietzenbach)                      Zuschauer: 100

Siebenmeter: 5/4 – 5/3                                                              Zeitstrafen: 3 – 2