Die Vorgaben in der Abwehr wurden zwar umgesetzt und die starke Rückraumspielerin des Gegners fast komplett aus dem Spiel genommen, aber im Angriff agierte man zu drucklos. Es fehlte die notwendige Laufbereitschaft, um konsequent die Lücken in der gegnerischen Abwehr auszunutzen. Dazu kam noch, dass selbst klarste Torchancen ungenutzt blieben. Hierdurch konnte Erlensee das Spiel bis zum 7:7 zur Pause ausgeglichen gestalten.

Auch in der zweiten Halbzeit stand die Abwehr sicher. Im Angriff wurde nun engagierter gespielt, doch die Chancenauswertung bleib weiter zu bemängeln. Zwar konnte man sich gute Torchancen erspielen, aber diese wurden leichtfertig vergeben. Dies rächte sich dann, da Erlensee seine wenigen Chancen nutzte und mit drei Toren davonzog (8:11). Diesem Rückstand lief man nun ständig hinterher. In der Schlußphase hatte man nochmals die Chance zum Ausgleich, aber auch hier wurde zu früh bzw. überhastet abgeschlossen. So konnte der Rückstand nicht mehr verkürzt werden.

An Ende stand eine völlig unnötige Niederlage, die man sich aber aufgrund der schlechten Angriffsleistung selbst zuzuschreiben hat. Nur wenn es künftig gelingt, die Vorgaben in Abwehr und Angriff umzusetzen, können die Punkte zum Klassenerhalt eingefahren werden.

Es spielten: Anne Thiemens, Dany Kessler; Petra Ballof, Nadine Brehm 1/1, Bettina Fenn 1, Simone Jahn 2, Karin Kaiser 2, Sandra Lommatzsch, Nicole Lorenz, Jenny Nesselhauf 1/1, Nicole Müller 3, Janette Müller 1, Sandra Schlüter und Kirstin Schneider