„Die Mannschaft hat ihre bisher wohl beste Saisonleistung geboten, doch in der sehr schnellen Partie ging den Schiris jeweils zum Ende jeder Halbzeit die Puste aus. Da wurden kleine Fouls gegen uns nicht mehr geahndet, und Gelnhausen nutzte das zu Treffern bei Gegenstößen“, haderte Abteilungsleiter Elsässer. Eindeutig belegt wird das durch die Zwischenstände. Nach rund 20 Minuten lag die Nowinski-Truppe mit 15:10 vorne und musste froh sein, eine 15:14-Führung in die Pause zu retten. Im zweiten Abschnitt verlief das Geschehen bis zur 24:23-Führung, der letzten für Bürgel, absolut ausgeglichen. In der entscheidenden Phase blieb die Pfeife der Herren in Schwarz wiederum mehrfach stumm, und Gelnhausens Reserve setzte sich vorentscheidend auf 27:24 ab. Die TSG kam beim 28:27 und 29:28 wohl nochmals auf Tuchfühlung, musste sich nach dem 30:28 jedoch endgültig geschlagen geben.

 

Nebenbei muss noch ein Wort über die Willkür von Schiedsrichtern verloren werden. In der Pause sickert durch, dass die Unparteieischen vor Wiederaufnahme der Partie die Einhaltung des Harzverbots kontrollieren wollten. Daraufhin wuschen alle Akteure, ob Gastgeber oder Gast, gründlich die Hände. In der Halle der Kreisrealschule Gelnhausen, wo Zweitliga-Profis beinahe täglich trainieren, selbstverständlich mit „Haftmitteln“, sind Bänke und Boden im Auswechselbereich total verharzt. Und das „Spielgerät“ Ball trug natürlich ebenfalls Spuren von der in der Bezirksoberliga verbotenen Substanz. Bei der bekannten Kontrolle wurde Radek Zmurko als Sünder ausgemacht. Während bei bekannten ähnlichen Fällen zunächst eine Ermahnung ausgesprochen und eine Handwäsche angeordnet wird, gab es in diesem Fall sofort einen Eintrag im Spielbericht, und der zieht eine drastische Geldstrafe nach sich. Da darf sicher die Frage erlaubt sein, was mit einem solchen Gebaren bewirkt werden soll.

 

Es spielten: Gerd Golla, Kai Siegordner; Robert Nowinski (8/1), Marco Fischer (2), Radek Zmurko (6), Jens Kaiser (2), Claudius Deichmann (7(2), Tim Geier (1), Claus Müller (1), Christian Onate, Marc Pries (1), Sebastian Marten, Josef Kreis.

Schiedsrichter:Aßfalg/Stegmann (Großwallstadt/Niedernberg)                      Zuschauer:50 Siebenmeter: 3/2 – 3/3                                                                   Zeitstrafen: 4 – 3