Nach den Punktverlusten am vergangenen Wochenende standen beide Mannschaften unter Druck, und das machte sich beim nervösen Beginnbemerkbar. Missverständnisse und viele technische Fehler auf beiden Seiten bestimmten das Geschehen. Nachdem von unserer Mannschaft wieder klare Chancen nicht genutzt wurden, fand Dietzenbach besser ins Spiel und konnte sich mit 2 Toren leicht absetzen. Insbesondere in der Abwehr wurden die Vorgaben nicht umgesetzt, und der Gegner hatte mehrfach die Möglichkeit den Vorsprung auszubauen. Mit viel Glück und dank der beiden gut aufgelegten Torhüterinnen konnte aber ein höherer Rückstand verhinder  werden. Mit einer 11:8 Führung für Dietzenbach wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause kam unsere Mannschaft wie verwandelt aus der Kabine. Nun wurden die Vorgaben in der Abwehr umgesetzt und diszipliniert gespielt. Schnell wurde zur Ballseite verschoben und aggressiv die Rückraumspielerinnen des Gegners bekämpft. Da endlich auch die Chancen genutzt wurden, konnte der Rückstand schnell aufgeholt werden. Während unsere Mannschaft immer sicherer agierte, verlor Dietzenbach völlig den Rrhythmus. Im Angriff wurde schneller gespielt und konsequent die Lücken in der gegnerischen Abwehr genutzt. In der 48. Minute konnte man sich mit 4 Toren absetzen (14:18) und langsam glaubte man, dass ein Erfolg möglich ist. Auch eine Zeitstrafe in der 50. Minute und eine offensive Deckung des Gegners brachte uns nicht mehr aus der Erfolgsspur. Ruhig und sicher wurde bis zum Ende gespielt und es gelang sogar, den Vorsprung auf 6 Tore zu erhöhen. Und dann stand die Überraschung wirklich fest! Beim Meisterschaftskandidaten konnte ein 15:21 Sieg gefeiert werden. Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, war der Erfolg, auch in der Höhe, verdient. Unser Team überzeugte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Es spielten: Anne Thiemens, Tamara Lehmann; Petra Ballof (6), Nadine Brehm (4/3), Simone Jahn (3), Karin Kaiser, Sandra Lommatzsch (1), Nicole Lorenz (4), Janette Müller (1), Nicole Müller (2), Hanna Pfeifer und Sandra Schlüter.