Bei der Auswärtsniederlage in Bruchköbel musste die TSG ohne Stefan Gibbert und Bernd Müller auskommen, ebenso fehlte Coach Hannes Heinl auf der Bank, der wegen Rückenproblemen in den vergangenen zwei Wochen auch kein Training leiten konnte. Dafür übernahmen Stefan Scherling und Thorsten Hofmann die Verantwortung, außerdem kam Thorsten Schultz erstmals zum Einsatz. Nach verpatztem Auftakt (3:6) und dem Anschluss zum Halbzeitstand von 8:9 verlief das Spiel bis zum Schluss knapp. Im letzten Viertel gelang sogar die Führung zum 17:16, es blieb allerdings die einzige im ganzen Spiel. Am Ende hatten die Gastgeber die Nase mit einem Treffer vorn. Spielertrainer Stefan Scherling bemängelte nach dem Spiel in der Hauptsache die unzureichende Abwehrleistung.

Daniel Schädel, Berthold Reinholz; Frank Scherling (7), Marius Finger (5), Michael Nöth (3), Thorsten Schultz (3), René Lahaye (2), Thorsten Hofmann, Markus Schultz, Stefan Scherling, Robert Lange, Christian Ebert 

Im Heimspiel gegen Grossauheim II sollte der zweite Saisonsieg her, und es sah dafür lange Zeit auch recht gut aus. Bis auf den erkrankten Markus Schultz waren alle Mann an Bord. Die Gästespieler, durch die Bank groß und kräftig gebaut, zum Teil aber auch schon ein paar Tage älter, spielten aufreizend langsam, um dann in den daraus resultierenden Momenten der Unachtsamkeit in der Bürgeler Abwehr eiskalt zuzuschlagen. Dennoch reichte es zu einer 9:8 Pausenführung, die auch bis zum 15:13 Mitte der zweiten Hälfte gehalten werden konnte. Dabei wäre bei einer konsequenteren Nutzung der sich bietenden Gegenstossmöglichkeiten längst eine Vorentscheidung möglich gewesen, leider verpufften die meisten davon durch Abspielfehler. Als dann den Gästen in der 47. Minute der Ausgleich gelang, gingen bei allen Bürgeler Beteiligten auf einmal kollektiv „die Lampen aus“. Der Deckungsverband riss völlig auseinander, es kam zu keinen Ballgewinnen mehr. Im Angriff wurde nur noch drucklos hin- und hergespielt, den Abschlüssen fehlte die Wucht. Dazu kamen dumme Zeitstrafen wegen Revanchefouls und Reklamierens. Die Grossauheimer sahen ihre Chance und bauten sich am schwachen Spiel des Gegners immer mehr auf. So ließen sie bis zum Schluss gar keinen Gegentreffer mehr zu und siegten völlig verdient mit 22:15.

Daniel Schädel, Berthold Reinholz; Frank Scherling (3), Bernd Müller (3), Thorsten Schultz (3), Michael Nöth (2), René Lahaye (2/2), Stefan Gibbert (1), Thorsten Hofmann (1), Stefan Scherling, Robert Lange, Christian Ebert, Marius Finger