Auffälligster Akteur auf Seiten der TSG war Spielertrainer Robert Nowinski, der die Abwehr zusammenhielt und im Angriff für zwei rackerte. Er zog die Fäden im Rückraum, setzte seine Mitspieler ein und war zudem noch erfolgreichster Schütze der Partie. Blaß blieb dagegen Radek Zmurko, der wohl zu sechs Treffern kam, aber ohne jegliche Leidenschaft agierte. Entscheidend für den Ausgang der Partie war wohl die Rote Karte gegen Claudius Deichmann nach der dritten Zeitstrafe für eine Aktion, in der man durchaus auch auf Stürmerfoul hätte entscheiden können. In der ständig knappen Partie fehlte Deichmann nicht nur in der Abwehr, sondern auch als Anspielstation am Kreis. Kurios verliefen die Letzten Sekunden. Nach einem frühen Abschluss parierte Golla den Ball, spielte einen Gegenstoß auf Zmurko, der nur mit einen Foul zu bremsen war. Für dieses Foul verhängten die Schiedsrichter eine Zeitstrafe gegen Steinhäuser (60:00) und entschieden noch auf Strafwurf. Torhüter Marco Rhein, der auffälligste Akteur in den Reihen der Rodgauer und einer der Garanten für die Punkteteilung, wartete beinahe eine Minute auf die Ausführung. Die Partie wurde aber nach einer Diskussion am Kampfgericht für beendet erklärt, ohne dass die Strafe vollzogen wurde.

 

Es spielten: Gerd Golla, Kai Siegordner, Björn Bahlmann; Robert Nowinski (9/1), Marco Fischer, Radek Zmurko (6/1), Jens Kaiser (2), Claudius Deichmann (2/1), Tim Geier, Claus Müller, Christian Onate (1), Marc Pries (2), Jacek Naglik (2), Josef Kreis.

Schiedsrichter: Knapp/Kleinböhl (Bad Vilbel/Frankfurt)                   Zuschauer: 100 Siebenmeter: 5/3 – 7/4                                                                   Zeitstrafen: 8 – 8