Von Anfang an fehlte die Einstellung zu Spiel und zum Gegner. Alle Hinweise auf die Stärken und Schwächen des Gegners wurden nicht beachtet. Obwohl man zu Beginn noch gefällig aufspielte, wurden die Chancen nicht genutzt. Da in der Abwehr die notwendige Laufbereitschaft und die Abstimmung fehlte, konnte sich Maintal schnell mit 0:4 absetzen. Durch viele technische Fehler war ein konstruktiver Spielaufbau nicht möglich. Routiniert nutzte Maintal die sich bietenden Chancen und konnte seinen Vorsprung auf 0:7 ausbauen. In der 21. Minute gelang das erste Tor. In den letzten Minuten der ersten Hälfte konnte das Spiel dann etwas ausgeglichener gestaltet werden, ohne den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Zur Pause stand es 4:11.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit die beste Phase unserer Mannschaft, der es gelang auf 7:12 zu verkürzen. Aber danach schlichen sich wieder die alten Fehler ein. Mangelnde Absprache in die Abwehr und druckloses Spiel im Angriff, gaben Maintal wieder die Möglichkeit davon zu ziehen. In den letzten 15 Minuten gelang kein Treffer mehr und man musste mit 7:18 eine deutliche Niederlage beziehen.

Die sich bereits im Pokal abzeichnende fehlende Einstellung zum Spiel und zur Mannschaft, setzte sich im Punktspiel fort. Es muss jetzt wohl der letzten Spielerin klar geworden sein, dass nur gemeinsam ein Spiel gewonnen werden kann und Einzelbedürfnisse hinten an stehen müssen. Trainer Kaiser brachte es auf den Punkt: "Bestimmen weiterhin Egoismus und Herumgezicke unser Spiel und das Training, brauchen wir uns um den Abstiegskampf keine Sorge mehr zu machen". Man kann nur hoffen, dass das Spiel die Spielerinnen wachgerüttelt hat und sich die Mannschaft wieder auf ihre Stärken besinnt. Es gilt wieder enger zusammenzurücken, denn in den nächsten Wochen stehen die schweren Spiele gegen Hainhausen II und Limeshain an.

Spielerinnen:

Anne-Kathrin Thiemens; Petra Ballof 2, Nadine Brehm, Bettina Fenn 1, Simone Jahn 1/1, Karin Kaiser, Sandra Lommatzsch 1, Nicole Lorenz, Janette Müller 1, Nicole Müller 1, Jenny Nesselhauf, Hanna Pfeiffer und Kirsten Schneider.