In der Kreuzburghalle gab die TSG von Beginn an den Ton an, führte 4:1 und 7:3. Für den verhinderten Daniel Schädel spielte Berthold Reinholz trotz Beckenprellung eine starke Partie im Tor. Was über die gute 6:0 Deckung auf das Tor kam, war meist seine Beute. Als Frank Scherling per Tempogegenstoß zum 12:6 traf, schien die Zweite endlich einmal einem sicheren und deutlichen Sieg entgegenzusteuern. Mit 13:7 ging es in die Pause.

Trainer Heinl war allerdings nicht entgangen, dass aufgrund der Anzahl an technischen Fehlern sowie der schwachen Ausbeute bei leichten Abschlüssen kein Anlass zur Sorglosigkeit gegeben war. Tatsächlich konnten sich die Gastgeber nach der Pause zunächst einmal auf 10:14 heranarbeiten. Danach besannen sich die Bürgeler aber wieder auf ihr Angriffsspiel aus Halbzeit eins und setzten sich auf 18:11 ab. Dieser Vorsprung hielt bis zum 23:16, womit die Entscheidung gefallen war.

Positiv zu erwähnen ist, dass sich wie schon gegen TG Hanau alle eingesetzten Feldspieler als Torschützen auszeichnen konnten. Ärgerlich waren bisher völlig unbekannte Schwächen bei den Außenabwehrspielern in der zweiten Hälfte. Am schnellen Umschalten zwischen Abwehr und Angriff sollte die Mannschaft auch noch etwas verbessern, dann darf gegen den HSV Nidderau am 18.12.2005 (16.00 Uhr) auf den heiß ersehnten zweiten Heimsieg gehofft werden. Heinl: „Eine größere Zuschaueranzahl als in den letzten Heimspielen hätten sich die Jungs allemal verdient und würde sicher helfen!“ 

Berthold Reinholz, Thorsten Wollek (n. e.); Frank Scherling (7/6), Marius Finger (3), Stefan Gibbert (3), Michael Nöth (3), Bernd Müller (3), René Lahaye (1), Thorsten Hofmann (1), Brian Schultz (1), Robert Lange (1), Stefan Scherling (1/1)