Die TSG-Jungs machten zunächst falsch, was falsch zu machen war. Die Abwehr agierte zu offensiv und zu passiv, vorne wurde ohne Tempo und ohne Druck gespielt, und dann wurden noch klarste Chancen, unter anderem zwei Siebenmeter, vergeben. Und Marvin Hoppenstaedt machten zwischen den Pfosten nicht immer eine glückliche Figur. Als die Gastgeber mit 10:6 führten und sich Nils Lenort für eine Unbeherrschtheit eine doppelte Zeitstrafe sowie die Rote Karte einhandelte, schienen der TSG die Felle davon zu schwimmen. Doch in der langen Phase der Unterzahl krempelten die Jungs die Ärmel hoch und erkämpften sich den Anschluss zum 10:9.

 

Nach der Pause ließen die TSG-Buben wenigsten Einsatzbereitschaft und Kampfeswillen erkennen und stellten die Weichen mit sechs weiteren Toren in Folge zum 15:10 auf Sieg. Über 15 Minuten ließen sie keinen Gegentreffer zu. Entscheidenden Anteil am Erfolg hatten Stephan Denhard und Henry Seifert, die das Spiel im Rückraum in die Hand nahmen, sowie Marvin Hoppenstaedt, der im zweiten Abschnitt wieder an seine Normalform heran reichte. Zwar kamen die Gastgeber beim 17:15 und 18:16 nochmals auf Tuchfühlung, doch näher ließen die TSG-Buben den Gegner nicht mehr herankommen.

 

Es spielten: Marvin Hoppenstaedt; Max Ruda (1), Nils Lenort (1), Jan Jöckel (2), Rene Nickolay (5), Henry Seifert (1), Patrik Käseberg (1), Stephan Denhard (6/4), Patrick Gran (2).