Kritik müssen sich auch die Torhüter gefallen lassen, denn 14 Treffer von Außen, davon 13 von links, decken deutliche Schwächen auf. Trotz der Mängel und dem schließlich klaren Resultat wäre durchaus ein Sieg möglich gewesen. Die keineswegs überzeugenden Gastgeber erkämpften sich über Außen oder aus Fehlern der TSG ihre Treffer und hatten bis zur Pause immer knapp die Nase vorne. Im zweiten Abschnitt schien sich dies fortzusetzen, als mit dem 19:15 der Rückstand erstmals auf vier Tore angewachsen war.  

In ihrer stärksten Phase drehten die Bürgeler den Spieß aber zum 21:22 und 22:23. In dieser Phase gab es aber einen Fünf-Sekunden-Angriff in Unterzahl und im Gegenzug einen Treffer von der Eckfahne, und als beim 27:24 ein Siebenmeter vergeben wurde und erneut der direkte Gegenzug einen Treffer nach sich zog, machte sich langsam Resignation breit. Ohne nennenswerten Widerstand ergab sich die TSG nach dem 30:25 und gestattete dem TVK noch einen überdeutlichen Sieg. 

Es spielten: Gerd Golla, Kai Siegordner; Robert Nowinski (8), Marco Fischer, Radek Zmurko (3), Claudius Deichmann (2), Boris Wolf (12/2), Jacek Naglik (2), Tim Geyer, Claus Müller (3), Christian Onate, Sebastian Marten, Jens Kaiser. 

Schiedsrichter: Tafferner/Schmidt (Frankfurt)                      Zuschauer: 120

Siebenmeter: 2/2 – 3/2                                                       Zeitstrafen: 6 – 5