In Dietzenbach musste Trainer Heinl mit Stefan Scherling, Markus Schultz, Christian Ebert und Sebastian Fischer auf vier Spieler verzichten. Allen guten Vorsätzen zum Trotz spielte er daher zum ersten Mal seit seiner Amtsübernahme selbst mit. Das half aber auch nicht viel, denn Dietzenbach hatte einen sehr guten Tag erwischt, während die Bürgeler Mannschaft einfach zu viele technische Fehler machte. Nachdem zur Halbzeit bei 8:14 die Partie bereits vorentschieden war, konnten die Gäste noch bis 18:22 einigermaßen mithalten, dann ging ihnen die Puste aus und Dietzenbach setzte sich auf 27:19 ab. 

Daniel Schädel, Berthold Reinholz; Marius Finger (6), Frank Scherling (5/4), Michael Nöth (2), Bernd Müller (2), Robert Lange (2/1), Hannes Heinl (2/1), Thorsten Hofmann (1), Stefan Gibbert (1), René Lahaye. 

Im Heimspiel gegen die Zweite Mannschaft der HSG Obertshsn./Heusenst. musste weiterhin auf die vier o. g. Spieler verzichtet werden. Dafür verstärkten die beiden Ex-TV Bieber Spieler Thorsten Hieke und Raffael Korus den Kader. Die Gäste kamen als Tabellenzweiter und der Empfehlung von erst drei Minuspunkten in die Jahnhalle. Nach Rückständen von 0:2 und 3:6 überraschte die aggressiv und mutig aufspielende Bürgeler Mannschaft mit dem Ausgleich zum 6:6. In ihrer stärksten Phase wandelte sie gar ein 6:7 in eine 11:9 Führung um und glich auch einen neuerlichen Rückstand bis zur Halbzeit zum 13:13 aus. Die Zuschauer hatten eine für C-Klassen-Verhältnisse sehr schnelle und technisch anspruchsvolle Partie zweier bis dahin gleichwertiger Teams gesehen.

Nach der Halbzeit wurde Bürgels Bernd Müller in Manndeckung genommen, wodurch das Bürgeler Angriffspiel merklich ins Stocken geriet. Dennoch hielt die TSG das Spiel knapp und hatte bei einem erweiterten Tempogegenstoß nach etwa 45 Minuten die Chance, auf 18:19 zu verkürzen. Diese wurde leider vergeben, Obertshausen/Heusenstamm erzielte stattdessen das 20:17. Die TSG-Männer stemmten sich zwar weiterhin gegen die drohende Niederlage, versuchten aber zu oft, Kreisanspiele zu Michael Nöth zu erzwingen, anstatt lange Wechsel zu laufen und die gegnerische Abwehr in Bewegung zu bringen. Über Gegenstöße setzten sich die Gäste auf 23:17 ab und hatten damit die Entscheidung erzielt. Unterm Strich war es aber ein sehr gutes Spiel unserer Mannschaft, was hoffen lässt, dass in der Rückrunde die Spiele gegen die Teams aus der zweiten Tabellenhälfte gewonnen werden können. 

Daniel Schädel, Berthold Reinholz; Bernd Müller (4), Stefan Gibbert (3), Thorsten Hieke (3), Marius Finger (2), Michael Nöth (2), Robert Lange (2), Frank Scherling (2/2), Thorsten Hofmann (1), Raffael Korus (1), René Lahaye.