Noch schlimmer als die Abwehrarbeit war das Wurfverhalten von der rechten Außenposition. Mit ganz schwachen Würfen wurde Maintals Torhüter Achim Maldener zum auffälligsten Spieler der Partie gekürt. Mindestens zehn glasklare Chancen machte er zunichte und ebnete seiner Mannschaft den Weg zum Sieg. Nach einer 2:0-Führung der TSG drehte die HSG den Spieß zum 7:3. Bis zum 13:9 hielt die Truppe um Spielertrainer Robert Nowinski den Anschluss, musste die Gastgeber dann aber auf 19:12 davonziehen lassen. Ganz bitter wurde es in der zweiten Hälfte, als im Angriff kaum Konstruktives gelang, die Abwehr kaum Gegenwehr leistete und Maintal seinen Vorsprung beim 28:16 auf zwölf Treffer ausbaute. Ein Debakel schien sich anzubahnen, doch bei offenen Schlagabtausch ab der 45. Minute gelangen wieder mehr Tore. Beim 32:25 schien noch einmal eine Wende möglich, doch die Abwehr blieb weiter der Schwachpunkt, und Maintal siegte schließlich auch in der Höhe absolut verdient.

 

Es spielten: Gerd Golla, Kai Siegordner; Robert Nowinski (3), Jens Kaiser (3), Tim Geyer,  Claudius Deichmann (5), Boris Wolf (1), Jacek Naglik (7), Christian Onate, Sebastian Marten (2), Tobias Drews (10).

Schiedsrichter: Börner/Güntner (Großkrotzenburg)                           Zuschauer: 120

Siebenmeter: 4/4 – 1/0                                                              Zeitstrafen: 6 – 4