Den mitgereisten Zuschauern wurde kein gutes Spiel geboten. In der Abwehr ließ die Truppe die Laufbereitschaft vermissen, im Angriff blieben zu viele Chancen ungenutzt. Dabei spielten die Gastgeberinnen an der oberen Leistungsgrenze, während sich die TSG dem niederen Niveau anpasste. In dieses Bild passte auch, dass ein unvorbereiteter Abschluss den Gastgeberinnen kurz vor dem Wechsel die 7:6-Führung zur Pause ermöglichte. Nach dem Wechsel bot sich den Fans das gleiche Bild. Weiter wurden gute Chancen nicht genutzt, und mit jedem Fehlwurf verkrampfte die Mannschaft zusehends. Als die FSG-Reserve in der Mitte der zweiten Hälfte mit 11:9 in Führung ging, lief man dem Rückstand lange Zeit hinterher. In Unterzahl gelang der Treffer zum 12:12, und damit schien wenigstens ein Teilerfolg möglich, doch 20 Sekunden vor dem Ende ermöglichte ein umstrittetener Strafwurf Altenhaßlau/Niedermittlau noch den entscheidenden Treffer.

Auch wenn man mit zahlreichen Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden war und den Ausfall von Petra Ballof, Bettina Fenn und Sandra Lommatzsch zu verkraften hatte, muss man sich auch diese Niederlage selbst zuschreiben, weil zu viele Torchance ungenutzt blieben.

Die Mannschaft muss nun wieder enger zusammenrücken, will man nicht noch weiter zurückfallen, zumal am Samstag um 15.30 Uhr das schwere Spiel gegen Spitzenreiter SV Hochland Fischborn ansteht. Trainer und Mannschaft hoffen auf lautstarke Unterstützung der Fans, auch wenn man in den beiden letzten Spielen nicht überzeugen konnte.

Es spielten: Silvia Elbert, Tamara Lehmann; Nadine Brehm (1), Simone Jahn, Karin Kaiser (2), Nicole Lorenz, Janette Müller (2), Nicole Müller (2), Jenny Nesselhauf (4/2), Hanna Pfeifer, Sandra Schlüter, Kirstin Schneider (1).

Siebenmeter: TSG 2/2 – FSG 4/3                                         Zeitstrafen: TSG 5 – FSG 4