Verletzungen und Krankheit führten dazu, dass nur wenige TSG-Akteure ihr volles Potential abrufen konnten, und das wäre zum Sieg in Gelnhausen notwendig gewesen. Vor allem die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Dennoch sollten die Jungs den Kopf nicht in den Sand stecken und den eingeschlagenen Weg mit der neuen Spielkonzeption konsequent weiter verfolgen, um in wenigen Woche in der Qualifikation zeigen, welche Leistungen sie bringen kann.

In Gelnhausen entwickelte sich vor großer Kulisse ein ausgeglichenes Spiel bis zum 6:6.  Dann wurden die Gastgeber stärker, spielten in Angriff und Abwehr eine Spur aggressiver und gingen bis zum Pausenpfiff mit 15:11 in Führung. Anfangs der zweiten Halbzeit kam dann die stärkste Bürgeler Phase. Durch schnelle Tore von Marcel Vogt gelang der Anschluss zum 15:14, aber der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen. Gleich zweimal verfahlten völlig freie Abschlöüsse ihr Ziel, was die verunsicherten Gastgeber wieder aufbaute. Bis zum 18:17 Mitte der zweiten Halbzeit stand das Spiel auf Messers Schneide, dann konnte sich Gelnhausen vorentscheidend auf 21:17 Führung absetzen und brachte das Spiel mit 29:23 schließlich sicher nach hause.

Es spielten: Julian Dins, Yussuf Yesirci; Julian Gathof (4), Christian Kaiser, Timo Kaiser (4), Nils Lenort, Chris Mohr (5), Rene Nickolay (1), Felix Ratzke, Stephan Stanco, Marcel Vogt (9/1).