Eine dieser Niederlagen setzte es gegen die SUM. Dieses Spiel verlor man mit 4:5. Es wäre ein Sieg möglich gewesen, doch der Trainer Wolf nutzte das Spiel, um viel zu probieren. Auch der Wille der Mädels war nicht 100%ig da, da man sich die Kraft für die wichtigeren Spiele sparen wollte. 

Die übrigen fünf Spiele bestritten die TSG-Mädels mit vollem Einsatz. Sie glänzten mit schönen Anspielen und einem schönem Tempospiel. Erfreut war Trainer Wolf auch, dass er nun endlich wieder auf zehn Spielerinnen zurückgreifen konnte. Nun fehlen nur noch Carolin Pfeiffer, die vor einer Woche am linken Bein operiert wurde und die Torhüterin Lisa Blümel, die immer noch mit den Nachwirkungen einer Bänderverletzung rumkämpft. 

Das Spiel gegen die HSG Münzenberg/Gambach wurde mit 3:1 gewonnen. Und somit war der Einstieg ins Turnier perfekt. Es folgten zwei weitere Siege gegen die FTG Frankfurt (6:3) und die TG Hanau (8:1). Ehe man im ersten wichtigen Spiel gegen die Ligakonkurrenz der HSG Dietzenbach sich erst mit einem direkten Freiwurf in letzter Sekunde mit 4:5 geschlagen geben musste. Im letzten Spiel gewann man gegen den zweiten starken Gegner TS Großauheim mit 7:6. 

Bei der Siegerehrung staunten alle Beteiligten. Denn noch dreimaligen Auszählen der Punkte und der Toren musste man feststellen, dass die HSG Dietzenbach und die TSG Bürgel beide acht Punkte hatten und genau das gleiche Torverhältnis (28:16). Somit zählte der direkte Vergleich und den hatte die HSG mit 5:4 zu ihren Gunsten entschieden. Somit wurde man "nur" Zweiter.  

„Ich bin zufrieden mit dem Turnier. Klar hätte ich gerne gewonnen, aber dazu hat nur ein Tor gefehlt. Ich hoffe, dass es den Mädels auch soviel Spaß gemacht hat wie mir. Die HSG wird sich noch umschauen, denn wir werden uns dafür in der Saison revanchieren“ kommentierte Boris Wolf.

Es spielten: Nicki Kaiser; Jana Jacob (10/1), Lisa Zink (4), Elina Specht (4), Doro Wanke (3), Lisa Kaiser (3/2), Ania Walach (2), Viktoria Ebert (2), Jacqueline Glünz, Vicky Delimara.