„Die Kleinen haben 40 Minuten die Bank gedrückt, waren denn aber in der entscheidenden Phase zur Stelle und sorgten für die nötige Entlastung“, lobte Robert Nowinski die Jungs des Jahrgangs 1991. Nachdem die Abwehr diesmal nicht ihren besten Tag erwischt hatte, geriet der TSG-Nachwuchs ab Mitte der ersten Hälfte zusehends unter Druck. Bis zum 8:5 lief alles wunschgemäß, doch dann wurden klarste Chancen nicht genutzt. Vellmar kam auf, drehte den Spieß zum 8:9 und hatte nach dem 10:10 klare Vorteile. Das lag zum einen daran, dass weiter beste Möglichkeiten ausgelassen wurden, zudem stimmte die Abstimmung zwischen Defensive und Torhüter nicht. Zudem konnten die beiden Leistungsträger der Gäste nie wirklich wirkungsvoll gestört werden. Die letzten Minuten vor der Pause bestimmte Vellmar, setzte sich auf 15:19 ab und blieb auch nach Wiederbeginn am Drücker. Fünf Minuten im zweiten Abschnitt war Bürgel überhaupt nicht im Bilde und schien bei einem 19:27-Rückstand (!) geschlagen.  

„In dieser Phase haben die Junges unheimlichen Einsatz und große Bereitschaft gezeigt. Toll, wie sie zum 28:28 ausglichen und nach dem 30:29, der ersten Führung im zweiten Abschnitt, ihre Nerven und den Gegner im Griff hatten“, freute sich Co-Trainer Kaiser. Nach dem 33:33 waren die Gäste mit ihren Kräften völlig am Ende, und die TSG machte den völlig verdienten Sieg perfekt. Herausragende Spieler des ausgeglichen starken Teams waren Chris Mohr und Marcel Vogt, die zusammen 22 Treffer erzielten und mit ihrem engagierten und druckvollen Spiel noch die Räume für die Mitspieler öffneten. 

 

Es spielten: Julian Dins; Marcel Vogt (10/2), Chris Mohr (12), Rene Nickolay (1), Julian Gathof (3), Nils Lenort, Timo Kaiser (4/1), Stephan Denhard (1), Patrik Käseberg, Christian Kaiser (2), Sascha Steuer (2), Stefan Stanco (2).