Bereits nach 10 Minuten musste Martin Drosdek mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausscheiden. Noch schlimmer traf es Jacek Naglik kurz darauf. Nach einem erfolgreichen Tempogegenstoß verdrehte er sich ohne Fremdeinwirkung das rechte Knie und blieb veletzt liegen. In einem spannenden und kampfbetonten Spiel legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 5:2. Ermöglich wurde dieser Spielstand durch ein übernervöses Angriffsspiel sowie mangelnde Einstellung im Defensivbereich. Erst eine Auszeit nach den beiden Verletzungen brachte die Bürgeler dazu, sich auf Ihr schnelles Angriffspiel  zu besinnen, Endlich wurde dann auch inder Defensive gekämpft und der Rückstand zu einer 8:5 Führung gedreht. Den Vorsprung blieb von 2, 3 Toren hielten die Drews-Schützlinge bis zum 14:12 beim Seitenwechsel. Allerdings hätte diese Führung schon deutlicher sein können, doch wurden reihenweise klarste Chancen, darunter je zwei Gegenstöße und Strafwürfe, durch lässige und überhebliche Abschlüße ausgelassen. Nach der Pause änderte sich das Bild kaum. Die Gastgeber kamen besser aus der Kabine und hatten den Spieß nach nur drei Minuten zum 14:15 gedreht. Über eine deutliche Steigerung, der gesammten Mannschaft, gestützt auf den überragenden Peter Vrabel im Tor, gelang es der TSG, den Rückstand umgehend in eine Führung zu wandeln (17:15, 20:18) und bis zur 53. Minute ein scheinbar beruhigendes 25:20 vorzulegen. In der heltischen Schlussphase gelang es dem Gastgeber diesen Vorsprung – unterstützt von nicht weniger als 3 Zeitstrafen und ebenso vielen 7m in den letzten 7 Minuten gegen die Bürgeler – zum Endstand von 25-24 für die TSG zu verkürzen. Aus einer geschlossen starken Mannschaft ragten neben dem bereits erwähnten Peter Vrabel Robert Nowinski als Spielmacher, Claudius Deichmann im Angriff und Abwehr sowie Thorsten Burchardt als unermüdlicher Fighter in der Defensive hervor. 

Es spielten. Peter Vrabel, Kai Siegordner; Claudius Deichmann (7), Boris Wolf (6), Andreas Nubert (4/1), Robert Nowinski (2), Jacek Naglik (2), Jens Kaiser (1), Sebastian Marten (1), Sven Lenort (1), Philipp Thomas (1), Thorsten Burchardt, Martin Drosdek, Christian Onate