vergaben die Bürgeler den möglichen Sieg im zweiten Spielabschnitt, da sie zu viele Möglichkeiten ausließen. Zudem war der Schiedsrichter, der ohne seinen Gespann-Partner erschien, dem hohen Tempo nicht gewachsen und entschied im Zweifelsfall häufig gegen die Bürgeler Jungs.

Anfangs entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, aber dem Team von Robert Nowinski merkte man die lange Fahrt nach Oberhessen an. Vor allem die Abwehr fand keine Einstellung zum Gegner, und daran sollte sich auch über das gesamte Spieldauer nicht ändern. Als Marcel Vogt in der 20. Minute die Bürgeler mit 16:13 in Führung brachte, schien die TSG auf die Siegerstrasse einzubiegen, aber die Gastgeber konnten bis zum Pausenpfiff auf 19:20 verkürzen. 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erwischte Baunatal den besseren Start und ging mit 29:25 Toren in Führung. Die TSG schaffte beim zwischenzeitlichen 33:33 den Ausgleich, aber dieser Zwischenspurt hatte zuviel Kraft gekostet. Nach dem 35:35 setzten sich die Gastgeber vorentscheidend auf 39:36 ab und brachten diesen Vorsprung sicher über die Zeit. „Hier war heute mehr für uns drin, aber ohne Abwehr kann man kein Spiel gewinnen", ärgerte sich Hans Kaiser nach dem Spiel. "Wir sind nach den beiden Auftaktsiegen wieder auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet. Es zeigt sich, dass es in der Oberliga keine leichten Gegner gibt. Es gilt nun, sich wieder auf die Abwehrarbeit zu konzentrieren, um das nächste Spiel gegen Münster erfolgreich zu bestreiten." 

Es spielten: Julian Dins; Patrick Käseberg, Sascha Steuer (1), Julian Gathof (4), Chris Mohr (8), Stephan Denhard, Rene Nickolay, Nils Lenort, Christian Kaiser, Timo Kaiser (10), Stephan Stanco (7), Marcel Vogt (9/1), Daniel Martin-Hausner (1).