Eigentlich war die Vorgabe, den Gegner auszuspielen und nicht zu überrennen. Daran hielten sich die Jungs aber nicht, sondern leisteten sich im unkontrollierten Drang nach vorne eine Vielzahl von Ballverlusten durch technische Fehler. „Es waren eher 50 verspielte und vergebene Chancen als 50 Treffer. Die Abwehr stimmte überhaupt nicht, und nach vorne gab es kaum ein Zusammenspiel“, kritisierte Helmut Lenort, der diesmal die Betreuung übernommen hatte. Lob gab es lediglich für den C-Jugendlichen Henry Seifert, der als achtfacher Torschütze und engagierter Kämpfer überzeugte. Freilich gab es einigen Anlass zum Ärger, weil die Gastgeber sehr stark auf Zeit spielten und  vom schwachen Schiedsrichter große Unterstützung bekamen. Der entschied nach einer halbwegs ordentlichen ersten Hälfte im zweiten Abschnitt grundsätzlich zugunsten des SVD, der nach dem 9:21 sechs Treffer in Folge erzielte.

 

Es spielten: Sascha Steuer (1/1); Henry Seifert (8), Max Ruda (2), Nils Lenort (4/1), Stephan Denhard (7), Patrik Käseberg (8), Daniel Martin-Hauser (1), Felix Ratzke (2), Stephan Stanco (1).