In dieser Not gab Bettina Fenn ein frühes Comeback und unsere zweite Torfrau Silvia Elbert zog sich ein Feldtrikot an, damit wenigstens zwei Auswechselspielerinnen zur Verfügung standen. Aufgrund der fehlenden Alternativen, mussten einige Spielerinnen auf ungewohnten Positionen spielen und es zeigten sich von Beginn an leichte Unsicherheiten in der Abwehr. Diese übertrugen sich dann auch auf das Angriffsspiel. Trotz allen Widrigkeiten, versuchte unsere Mannschaft das Beste aus der Situation zu machen. Die Fehler der Abwehr wurden von Torfrau Melanie Bartel meistens ausgebügelt und mit tollen Paraden hielt sie die Mannschaft im Spiel. Im Angriff fehlte diesmal die notwendige Laufbereitschaft um die defensiv eingestellten Gastgeber in Bedrängnis zu bringen. So konnte Bischofsheim mit 3:0 einen Blitzstart hinlegen. Diesem Rückstand lief man erst einmal hinterher und es gelang nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Erneut hatte man viel Wurfpech und viele Versuche gingen an die Latte oder den Pfosten. Mit 6:3 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause konnte man das Spiel bis zur 40. Minute ausgeglichen gestalten (7:5). Danach schwanden die Kräfte. Die technischen Fehler nahmen nun deutlich zu und die Wurfversuche wurden nicht mehr mit letzter Konsequenz vorbereitet. Durch vier leichte Fehler in Folge fiel die Vorentscheidung für Bischofsheim. Diese konnten sich mit 6 Toren absetzen (11:5). Auch die Umstellung auf eine 5:1-Abwehr bzw. die Manndeckung gegen Petzold brachte nicht den gewünschten Umschwung. Am Ende musste man eine verdiente Niederlage hinnehmen, die aber mit 16:9 zu hoch ausgefallen ist. Mit Ausnahme der Torfrau Melanie Bartel konnte keine Spielerin an die guten Leistung den Vorwoche anknüpfen. Ein Sonderlob verdiente sich unsere zweite Torfrau Silvia Elbert, die als Kreisläuferin nicht nur zwei Tore erzielte und einen 7-Meter herausholte, sondern auch in der Abwehr eine solide Leistung zeigte.

 

Spielerinnen: Melanie Bartel; Petra Ballof 1, Silvia Elbert 2, Bettina Fenn, Simone Jahn 3/2, Karin Kaiser, Sandra Lommatzsch 3, Lisa Pfeiffer und Alexandra Schweedt.