Erstmals in dieser Saison konnte man komplett antreten. Von Beginn an merkte man der Mannschaft an, dass sie sich für die hohe Pokalniederlage rehabilitieren wollte. Diszipliniert und aggressiv wurde in der Abwehr agiert. Die gefährliche Gästespielerin Christina Kempel wurde früh gestört und das Tempogegenstoßspiel des Gegners unterbunden. Dahinter stand eine erneut sichere Torfrau Melanie Bartel, die der Mannschaft ein großer Rückhalt war. Schnell wurde von Abwehr auf Angriff umgeschaltet und eine 3:0-Führung erzielt. Danach kamen die Gäste besser ins Spiel und glichen aus zum 3:3. Als dann aber Christina Kempel verletzungsbedingt ausscheiden musste, zeigte der Gegner Nerven. So gelang es unserer Mannschaft, sich bis zur Pause wieder mit zwei Toren abzusetzen (7:5).

Im zweiten Durchgang hatte man etwas Wurfpech,  und der Gegner konnte in der 42. Minute ausgleichen. Kurz darauf geriet man sogar mit einem Tor ins Hintertreffen. In dieser Phase war aber wieder auf unseren Joker verlass. Silvia Elbert übernahm die Kreisläuferposition und brachte unser Team mit zwei Toren in Folge wieder in Führung. Diese Führung wurde nicht mehr abgegeben. Auch durch eine offene Manndeckung gegen Ende des Spiels ließ man sich nicht zu Fehlern verleiten und konnte den Vorsprung sogar noch ausbauen. Am Ende hieß es 17:11 für unsere Damen, und der Jubel war grenzenlos. Trainer Kaiser war mit der Leistung seiner Schützlinge sehr zufrieden: "Die Mannschaft hat besonders in der Abwehr alle Vorgaben umgesetzt. Wir wollten den Gegenstoß unterbinden und den SV zum Spielen zwingen. Unser Konzept ist heute voll aufgegangen. Toll war auch wieder die große Unterstützung der Zuschauer, die die Mannschaft immer wieder motivierte und unterstützte."

Es spielten: Melanie Bartel; Petra Ballof (2), Nadine Brehm (1), Silvia Elbert (2), Bettina Fenn, Simone Jahn, Karin Kaiser, Sandra Lommatzsch (2), Nicole Lorenz (2), Jenny Nesselhauf (8/3), Lisa Pfeiffer, Alexandra Schweedt.