behielt die Mannschaft von Helmut Lenort mit 27:26 die Oberhand und kletterte damit auf den Spitzenplatz. Ohne den erkrankten Torhüter Vinzent Dins fehlte in der Defensive die Abstimmung zwischen Abwehr und den Ersatz-Keepern Philipp Graß und Jan Jöckel.

 

Über 20 Minuten sah alles nach dem erwarteten Sieg aus, doch plötzlich gab es einen Knacks im Spiel der TSG-Buben, die bis zum 15:9 locker aufspielten und ihre Chancen gut nutzten. Zur Pause aber ging neben dem komfortablen Polster auch die Sicherheit verloren. Immerhin baute die Mannschaft ihre Pausenführung von 16:15 auf 18:15 aus und hielt die Gastgeber bis zum 21:18 auf Distanz. Eine Flut von Zeitstrafen und die damit einhergehende Unterzahl brachte den Erfolg in Gefahr. Die Partie drohte aus dem Ruder zu laufen, als Seligenstadt beim 22:23 den Spieß drehte und bis zum 24:25 nochmals zwei Treffer vorlegte. Am Ende reichte es aber noch zu einem Sieg, weil die Moral stimmte und Max Seuring wenige Sekunden vor dem Ende zum 27:25 traf. Das 27:26 glückte Seligenstadt praktisch erst mit dem Schlusspfiff.

 

Es spielten: Philipp Graß (1), Jan Jöckel (1); Max Seuring (5), David Kollar (4), Henry Seifert (7/2), Steven Frank (2), Andreas Hein (2), Tim Büdel (2), Lukas Kaiser (3/1), Lukas Wotke.