Zu Beginn spielte unsere Mannschaft eine offensive 3:2:1 Deckung, die gegen einen vermeintlich ungefährlichen Gegner erprobt werden sollte. Obwohl einige TSG-Akteure dieses System zum ersten Mal spielten, klappte es ganz gut. Es konnte rasch ein 9:3 Polster erzielt werden. Nach den ersten Auswechselungen geriet jedoch das Spiel der Gastgeber etwas ins Stocken, es haperte vorwiegend an Laufbereitschaft, sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff. Dadurch konnten die Gäste auf 12:8 verkürzen. Als bei 18:12 die Seiten gewechselt wurden war Bürgels Coach Wollek unzufrieden, zu behäbig und inkonsequent war seine Truppe aufgetreten.

 

Nach der Pause agierte die TSG mit ihrer bewährt starken 6:0 Abwehr und schoss vornehmlich über Gegenstoß und „zweite Welle“ eine deutliche 22:13 Führung heraus. Windecken gab sich jedoch noch nicht geschlagen und verkürzte noch einmal auf 22:16. In der stärksten Phase der TSG gelang darauf aber das 30:17, und von da an ging es eigentlich nur noch darum, ob die „Vierzig-Tore-Marke“ würde geknackt werden. Dies gelang letztlich nicht, obwohl es bei 37:20 fünf Minuten vor dem Ende sehr danach aussah.

 

Unter dem Strich war es kein besonders gutes Spiel der TSG, aber es war eben auch mehr im Sinne von Trainer Wollek, allen Spielern ihre Einsatzzeiten zu gewähren, als „auf Teufel komm raus“ ein Rekordergebnis zu spielen.

Es spielten: Wolf; Heinl (6), Hieke (5), Jörg Werner (5/1), Brack (4), Korus (4), Ebert (4/1), Lenort (3), Frank Scherling (3), Stefan Scherling (2), Soravia (2), El Chami, Stefan Lorenz, Lampe.