Trotz der dünnen Spielerdecke wurde versucht schnell nach vorne zu spielen und den Gegner unter Druck zusetzen. In der Abwehr wurde gut verschoben und es gelang meistens, die Spielzüge der HSG zu unterbinden. Im Angriff wurde variabel gespielt und Tore aus der Nah- u. Fernwurfzone erzielt. Bis zur 25. Minute war es ein ausgeglichenes Spiel (7:7). In den letzten 5 Minuten verlor unsere Mannschaft völlig den Faden und man geriet bis zur Pause mit 4 Toren in Rückstand (12:8).

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang zunächst nur wenig, und man musste den Gegner auf 7 Tore wegziehen lassen (18:11). Danach ging aber nochmals ein Ruck durch die Mannschaft, und es gelang, Tor um Tor zu verkürzen. Beim 19:17 hatte man die Chance, den Anschlusstreffer zu markieren, aber nun spielten die Nerven unserer Mannschaft einen Streich. Überhastete Aktionen verhinderten den möglichen Erfolg. So gelang es dem Gegner, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Trainer Kaiser zeigte sich zwar mit der kämpferischen Einstellung und der gezeigten Moral zufrieden, monierte aber die großen Schwankungen im Spiel.

Spielerinnen: Melanie Bartel, Silvia Elbert; Petra Ballof 3, Nadine Brehm 1, Jana Jacob 2, Simone Jahn 10/6, Karin Kaiser 2, Nicole Lorenz 3 und Lisa Pfeiffer.