nie Normalform. Sie spielte im Angriff vor allem im Rückraum zu drucklos und mit zu vielen technischen Fehlern, die die Gastgeber immer wieder zu Gegenstössen nutzten. Auch in der Abwehr leisteten sich die Bürgeler Jungs zu viele Undiszipliniertheiten und verloren mit Timo Kaiser (22.) und Julian Gathof (28.) schon früh zwei wichtige Spieler durch Rote Karten. Gerade Timo Kaiser war bis zu seiner Strafe auffälligster Spieler auf dem Parkett und hielt seine Mannschaft mit 7 Treffern bis zum 11:13 im Spiel. Zwehren nutzte dann die Bürgeler Verunsicherung und ging bis zum Pausenpfiff mit 19:14 Toren in Führung. Damit war bereits eine Vorentscheidung gefallen, denn im zweiten Spielabschnitt kam die TSG zwar besser ins Spiel, aber Zwehren behaupteten den Abstand bis zum 24:28. Als die TSG in dieser Phase eine klare Einwurfmöglichkeiten vergaben, war der Wiederstand gebrochen. Die Gastgeber hatten nun wenig Mühe, zum Endstand von 34:27 zu erhöhen.

Aus dieser Niederlage gilt es nun für die nächsten Spiele zu lernen. "Wir müssen uns im Kopf besser auf die Spiele vorbereiten, um auch bei schwierigen Verhältnissen in fremden Hallen bestehen zu können. In dieser Liga kann man jeden Gegner schlagen, kann aber auch verlieren. Die Spiele werden im Kopf entschieden. Und wir dürfen uns von Entscheidungen der Schiedrichter nicht so leicht aus dem Gleichgewicht bringen lassen, wie dies in Zwehren der Fall war," zog Betreuer Hans Kaiser ein ernüchterndes Fazit. Es spielten: Julian Dins; Stephan Denhard, Julian Gathof (2), Patrick Käseberg  (3), Christian Kaiser, Timo Kaiser (7), Nils Lenort, Chris Mohr (3), Rene Nickolay (4), Stephan Stanco (2), Marcel Vogt (6/1).