„Wunder gibt es nicht auf Bestellung, es dauert schon eine Weile, bis man ein Team aufgestellt und geformt hat. Wir waren heute in allen Belangen unterlegend und haben verdient verloren. Ich hatte mit einer Niederlage gerechnet, dass es aber so deutlich werden würde, ist bitter“, kommentierte Bastian die Partie, die schnell aus den Fugen geriet. Bis zum 3:3 hielten die Gastgeber mit, handelten sich dann eine Zeitstrafe und in der resultieren Unterzahl vier (!) Gegentreffer ein. Nieder-Roden hatte mit dem Gegenstoß eine scharfe Waffe, konnte aber auch aus dem gebundenen Spiel praktisch nach Belieben schalten und walten. In der Konsequenz bauten die Gäste ihre Führung über 5:10 auf 7:17 aus und hatten mit dem 11:22 beim Pausentee schon für die Entscheidung gesorgt. In ihrer stärksten Phase anfangs der zweiten Hälfte verkürzte die TSG auf 16:23, leistete sich dann aber in Überzahl wieder drei Ballverluste und resignierte nach dem 17:27. Danach trudelte die Partie in einem munteren Scheibenschießen ihrem Ende entgegen.

 

Es spielten: Peter Vrabel, Kai Siegordner; Robert Nowinski (4), Boris Wolf (10/4), Sebastian Marten, Tim Geyer (3), Sven Lenort (1), Marco Fischer (3), Thomas Berner (2), Thorsten Burchardt (1), Andreas Nubert (2), Martin Drosdek (1), Christian Onate, Philipp Thomas.

 

Schiedsrichter: Jüngling/Sauerer (Bruchköbel/Rodenbach)

Siebenmeter: 4/4 – 3/3                               Zeitstrafen: 6 – 3