Die TSG musste auf Lampe und Brack aufgrund deren Schiedsrichtereinsatzes verzichten, Raffael Korus konnte wegen einer Familienfeier erst zur zweiten Halbzeit mitwirken. Claus Müller und Sven Lenort sind inzwischen bei der Ersten Mannschaft „festgespielt“, und weil auch noch Alexander Schales fehlte, war Coach Wolleks Kader vor allem im Rückraum arg dezimiert. Dennoch gelang ein überraschend guter Auftakt mit Führungen von 8:3 und 9:5. Dann stellte der Gegner auf eine offensivere Deckung um, was Bürgel etwas hektisch werden ließ. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung war die Rote Karte gegen Jörg Werner, die in dieser Phase für weitere Unruhe und natürlich Unterzahl sorgte (22. Minute). Die Gastgeber nutzten dies zu fünf Toren in Folge und gingen 10:9 in Führung. Die TSG konterte zum 12:10 und hätte noch das 13:10 erzielen müssen, vergab jedoch eine „100%ige“ Torchance und fing sich noch den Anschlusstreffer ein.

 

Nach dem Wechsel behielt die TSG bis zum 17:16 immer mit ein bis zwei Toren die Nase vorn. Allerdings wirkten die meisten Bürgeler im Verlauf des Spieles immer nervöser und die Zahl der technischen Fehler stieg. Limeshain/Altenstadt witterte nun beim Ausgleich zum 17:17 seine Chance und brachte zusätzliche Härte und Provokationen ins Spiel. Leider hatten sie damit auch noch Erfolg. Als Heinl von einem am Boden liegenden gegnerischen Spieler getreten wurde, musste Heinl selbst eine Strafzeit abbrummen, während der Spieler der Gastgeber, der schon auf dem Weg zur Strafbank war, zur Überraschung Aller auf dem Feld bleiben durfte. Die TSG geriet somit in eine zweifache Unterzahl und mit 19:22 beinahe aussichtslos in Rückstand. Wenigstens Kampfgeist und Moral waren aber an diesem Tag intakt. Der eingewechselte Florian Soravia erzielte den Anschlusstreffer zum 21:22. Bei 22:24 etwa 80 Sekunden vor dem Ende schien die Niederlage dennoch besiegelt. Soravia schaffte aber mit seinen Toren Nummer zwei und drei noch den verdienten Ausgleich für die TSG.

 

Es spielten: Michael Wolf; Hannes Heinl (7), Josef Kreis (5), Thorsten Hieke (5), Florian Soravia (3), Frank Scherling (2), Stefan Scherling (1), Raffael Korus (1), Christian Ebert, Quais El Chami, Friedrich Kreis, Jörg Werner.

Bank: Thorsten Wollek, Stefan Lorenz.